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Puppentheater Albrecht Roser
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Vor fast 40 Jahren entschloss sich eine Gruppe von Stuttgarter Puppenspielern - unter ihnen Albrecht Roser, Anni Weigand, Helga Brehme, Bernhard Wöller -, eine Arbeitsgemeinschaft zu Förderung ihrer Kunst zu bilden. Zunächst nur durch die jährlich veranstaltete Werkschau "Stuttgarter Puppenspiele" vertreten, bot sich ihnen 1976 im Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) die Möglichkeit für einen regelmäßigen Spielplan.
Vier Jahre vorher war ein weiterer wichtiger Schritt absolviert: Für Förderer und Fans wurde der "Verein der Freunde des Puppenspiels" aus der Taufe gehoben, bald einer der größten Kulturvereine der Region.
Am 14. Januar 1983 war es dann soweit: Das "Stuttgarter Puppen- und Figurentheater" im ehemaligen Stuttgarter Marionettentheater unterm Tagblattturm, der direkte Vorläufer des FITZ, öffnete seine Pforten. Damit entstand - bundesweit einmalig - der erste feste Spielort für diese Theatersparte. Gleichzeitig sorgte die Einrichtung des Studienganges Figurentheater an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart für einen nachhaltigen Entwicklungsschub, der sich 1986 mit dem Start der "Internationalen Festwoche des Figurentheaters" fortsetzte.
Gesicherter Spielort, professionelle Ausbildung und internationaler Austausch - damit waren die entscheidenden Eckpunkte des Konzepts definiert, die Stuttgart zu einem der bedeutendsten europäischen Figurentheaterzentren machen.