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Spiel: Friederike Krahl
Regie: Isabelle Kessler
"Wer reitet so spät und wer hatte die Vorfahrt, der Erlkönig
oder das Paar mit Motorrad? Fragen über Fragen. Und keiner wird jemals
eine Antwort darauf finden. Außer der besorgten Mutter und Ehefrau vielleicht,
die auf ihre beiden Lieben wartet. Bügeln. Warten. Sich sorgen. Das Schlagen
der Uhr. Erinnerungen. Wie war das doch? Naturmystisches Gedicht mit Alliteration
und Daktylen in der wievielten Zeile? Wieder die Uhr. Und wider die Angst.
Was will der Dichter uns damit sagen? Goethe als Kasperlfigur mal kurz aus
der Schublade geholt, Schuberts Vertonung im Kopf. Kein Text, keine Stimme,
Nichts. Nur Warten. Könnte man doch die Uhr zurückstellen! Die Frau
am Bügelbrett versucht es. Aber das Warten gewinnt eine schreckliche
Eigendynamik. Langsam bricht eine Welt zusammen. Und Friederike Krahl, die
den dramatischen Kurzkrimi über 60 Minuten mit absurdem Witz und dem
Charme einer lebendig Begrabenen über die Rampe bringt, überzeugt
bis zum letzten Augenblick."
(Stuttgarter Nachrichten)
Dauer: ca. 60 Min.
11,- € / 7,- € (ermäßigt)
Schulen 5,- € pro Person