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Spiel: Anne-Kathrin Klatt
Regie: Jutta Schubert
„Die Brüste noch mehr detaillieren!", so verlangte es Oskar
Kokoschka, denn die Nachbildung seiner ehemaligen Geliebten Alma Mahler sollte
nicht nur naturgetreu sein, sondern dem seinem Wunschbild einer vollkommenen
Frau entsprechen. Anne-Kathrin Klatt und Jutta Schubert folgen Kokoschkas
Vision. „Herausgekommen ist ein Stück um Männerphantasien
und um Augenlust, um weibliches Selbstverständnis und um die Angst der
Puppenspielerin vor der zerbrechlichen Kreatürlichkeit ihres Geschöpfes.“(Schwäb.
Post) „Aber „Mona Alma" zeigt noch viel mehr, nämlich
die Konstruktion und Dekonstruktion eines menschlichen Körpers. Und es
sind Bilder zu sehen von der Vergänglichkeit des Stoffes, aus dem ein
Mensch ist. Die Spielerin baut die Puppe zusammen und vollführt mit ihr
einen gespenstischen Tanz. Sie erweckt eine zweite, lebensgroße Puppe,
die nur aus Gummihaut und Kopf besteht, zu schaurigem Leben. (...) Anne-Kathrin
Klatt setzt die Bildideen dieser verstörenden Performance mit souveräner
Präzision um. Und wenn es eines Beweises bedürfte, dass Figurenspiel
hochaktuelle Theaterästhetik bieten kann: hier ist er.“ (StZ)
Dauer: ca. 80 Min.
11,- € / 7,- € (ermäßigt)
Schulen 5,- € pro Person