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PHÈDRE UND PHÄDRA

Liebe, Tod und Verdammnis
„Fantasie dramatique“ von Simone Rist
nach Jean Racine und Friedrich Schiller

Theater Simone Rist, Stuttgart/Paris
SPIEL: Cathy Bernecker, Patricia Rigg, Christoph Franz
FIGUREN: Antje Töpfer
REGIE: Simone Rist

Eine Veranstaltung des Fördervereins Deutsch-Französischer Kultur e.V. im Rahmen der Französischen Woche 2005 unter Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Landes Baden Württemberg Günther Oettinger.

Phèdre und Phädra: zwei Frauen, eine Gestalt, eine Geschichte. Phèdre / Phädra, die Gattin des Theseus, liebt ihren Stiefsohn Hippolyt. Ihrer Liebestollheit bewusst, kämpft sie mit der ganzen Kraft des Verstandes dagegen an. Da er ihr widersteht, verleumdet sie ihn bei Theseus, verursacht dadurch seinen Tod und begeht dann Selbstmord. Krimi? Lamento? Mythos? Racines Phèdre und Schillers Phädra werden durch zwei Schauspielerinnen verkörpert, die jeweils in der Originalsprache, französisch und deutsch sprechen. Rhythmus, Klang und Intonation der Sprachen geben Phädra unterschiedlich Gestalt, formen jeweils ein eigenes Bild ihrer Wirklichkeit. So erscheint Phèdre/Phädra nicht nur verdoppelt, Aspekte fließen ineinander, werden miteinander konfrontiert, schließen sich gegenseitig aus und vereinigen sich schließlich im Tod.

Dauer: ca. 115 Min.
12,- € / 8,- € (ermäßigt)
Schulen 6,- € pro Person