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Spiel: Ines Müller-Braunschweig
Regie: Christiane Zanger
Worte sind für die siebenjährige Viivi das aufregendste, was es
gibt. Sie stecken in ihrem Kopf wie Kerne in der Erde und treiben Blüten.
Wenn die Eltern und ihre geliebte Oma zum Arbeitseinsatz unterwegs sind, ist
Viivi allein mit den Geschöpfen ihrer Fantasie. Leuchtend bunten und
furchterregend dunklen.
Ein dramatischer Bogen fürht Viivi vom kindlich übermütigen
Reimspiel zum Bannspruch über die Erscheinung von Marras, dem Todesvogel.
Aus dieser Begegnung geht sie gereift nd mit äußerstem Vertrauen
in die Kraft des Wortes hervor. Am Schluss, nach einem Sprung über dreiundzwanzig
Frühlinge, ist Viivi Schriftstellerin geworden, die am Grab der Großmutter
ihr Credo zum Ausdruck bringt: "Weißt du, was das Gute an Worten
ist, Oma? Ich kann dich wieder lebendig machen, ohne dich aus der Grube zu
holen!"
Die brillante Darstellerin erzählt im Stil eines modernen Märchens
die Geschichte der Ängste, Sehnsüchte und Wünsche eines kleinen
Mädchens in der Nachkriegszeit. Eine Geschichte über die Wandlungen
eines Landes. Vor allem aber - eine Geschichte über die Macht der Fantasie
und des Wortes.
Dauer: ca. 60 Min.
Erwachsene: 5,5 € / 4,5 € (erm.)
Kinder. 4,5 € / 3,5 € (erm.)
Schulen, Kindergärten, Kindertagesstätten etc 3,5 € pro Person