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Solo mit Esel

von Gyula Molnàr und Hartmut Liebsch
  • Solo Mit Esel Foto Pogerth
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Hartmut Liebsch, Kochertürn

Sind Hund, Katz und Hahn echt? Selbstverständlich nicht! Ist der Esel eine Maske? Natürlich! Das Ganze ein Stück im Stück, eine Allegorie? Möglich. Der Boden schwankt.

Unverstellt und listig breiten Hartmut Liebsch und Guyla Molnàr eine einfache und gleichzeitig trügerische Landschaft aus, erzählen ein Märchen, das keines ist, mit Wald, Räuberhaus, warm leuchtendem Fenster und ihren schmerzhaften Entsprechungen in unserem Alltag.

Es wird nicht gezaubert und ist doch zauberhaft, „ein wunderbar sanftes und doch hoch bissiges Stück zum Thema Altern, Verarmung, Ausgrenzung und Liebe“, wie die Ludwigsburger Kreiszeitung schrieb.

„Sehr geehrte Damen und Herren,
wie ich bereits berichtet habe, arbeite ich an einem neuen Projekt. Die Bremer Stadtmusikanten. Gespielt von herrenlosen Tieren. Ein Hund, eine Katze und ein Hahn…Die drei sind wunderbar. Ich versorge sie mit dem Notwendigsten. Ich habe mich ihnen als Esel genähert, werde selbst aber eher im Hintergrund agieren, sozusagen als stummer Diener. Ich möchte an dieser Stelle nochmal darauf hinweisen, das dieses Projekt mit erheblichen Kosten für Nahrung, Mieten etc. verbunden ist und bitte Sie erneut, meinen Antrag auf Projektförderung zügig zu bearbeiten…“