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Filmwinter: Die Landung auf dem Musikplaneten

Ein moderiertes Kurzfilmprogramm

Wie klingt die Farbe Rot? Hört sich ein Quadrat wie ein Kreis an? Welche Bilder entstehen in meinem Kopf, wenn ich Musik höre? Kann man die eigene Wohnung in ein Orchester verwandeln? Kommt zuerst das Bild oder die Musik? Was ist spannend an einem gleichbleibenden Rhythmus?

Dieses Jahr fliegt unsere internationale Kino- Raumstation zum Musikplaneten. Rhythmen, Klänge und Bilder bewohnen den Planeten, der von dem Mond „Stille“ umkreist wird. Unsere internationale Kinoraumstation wird zusätzlich auch von historischen Filmprojektoren angetrieben, damit wir unseren Kurs beibehalten. Wir nehmen altes Filmmaterial unter die Lupe, untersuchen spannende Fundstücke und fragen, wie Film-Sound genau entsteht. Nach der Landung wird unsere Alltagswelt anders klingen und Stille anders hörbar sein!

Allegretto
USA 1936, 2:30 Min.
Regie: Oscar Fischinger
Geometrische Formen visualisieren die Musik von als Ralph Rainger’s „Radio Dynamics“.

Spin
3:55 Min.
Regie: Max Hattler
Spielzeugsoldaten im Synchronkrieg: Die Zerstörung als Musical.

Tango
Polen 1982, 8:00 Min.
Regie: Zbigniew Rybczynski
Das Leben in all seinen Facetten läuft an uns vorbei: Liebe, Geburt, Kindheit, Familie, Arbeit, Hobby, Alter, Tod… im Rhythmus
des Tanzes.

Night Music
USA 1986, 16mm, 0:30 Min.
Regie: Stan Brakhage
Die Stille der Nacht als Musikform.

Musik for one apartment and six drummers
Schweden 2011, 9:35 Min.
Sechs Einbrecher machen in einer Wohnung Musik auf Möbeln und mit Haushaltsgeräten.

Muto
Argentinien 2008, 7:30 Min.
Regie: Blu
Sounddesigner: Andrea Martignoni
Eine vieldeutige Animation, gemalt auf Wänden des öffentlichen Raums. Der Sound.designer Andrea Martignoni erhielt für diese Arbeit zahlreiche Preise und ist beim diesjährigen Filmwinter zu Gast.

Animation Hotline
Deutschland/USA 2016, 2:00 Min.
Regie: Dustin Grella

Trailer zum 33. Internationalen
Kurzfilmfestival Hamburg
Animation Hotline ist eine Serie von Mikro-Animationen, die Voice-Mail-Nachrichten verschiedener Menschen zum Inhalt macht.

I am a boyband
2002, 5:00 Min.
Regie: Benny Nemerofsky Ramsay
Der Künstler übernimmt alle vier Parts einer Boyband, die eine poppige Synthie-Version eines Elisabethanischen Madrigals singt.

Begone Dull Care
Kanada 1949, 7:00 Min.
Regie: Norman McLaren
Im Rhythmus der Jazzmusik des Oscar Peterson Trio bewegen sich abstrakte Formen und Farben, werden einzelne Instrumente visualisiert und durch Farbgestaltung und Rhythmus der jeweiligen Stimmung angepasst.

Couple
Schweiz 1998, 11:00 Min.
Regie: Hanspeter Ammann
Welche Rolle spielt die Musik für die Augen? Wie funktioniert Interpretation?