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Manipulation – eine unvollständige Collage

  Francesca Bettini Geboren 1956 in Venedig. Autorin, Schauspielerin und Regisseurin. Begann ihre Theaterarbeit im Teatro del Sole in Mailand. Seit vielen Jahren arbeitet sie mit Gyula Molnár, einem der Wegbereiter des Objekttheaters. Gemeinsam haben sie einen eigenen Stil ausgeprägt, eine vielschichtige Theatersprache, an der das Objekt, das Bild, die Bewegung und der erzählende Spieler gleichwertige Teilhaber sind. Sie führte für das Ensemble Materialtheater Regie bei: „Nachtwandler“ (2003) und „Passion der Schafe“ (2006) und war Schauspielerin in „Der Garten“ (2010). 2009 Regie „Kasperls Wurzeln“ – eine Koproduktion Gyula Molnàr und Kaufmann & Co. Luigi Consalvo Geboren 1952 in Sizilien. Bühnenbildstudium an der Akademie der Bildenden Künste in Rom. Restaurator, Fotograf und Antiquitätenhändler in Rom, London und Paris. Bühnentechniker am Teatro Metastasio in Prato / Florenz. Arbeitet seit gut zwanzig Jahren als Allround-Talent mit dem Ensemble Materialtheater als Bühnenbildner, Lichtdesigner, Fotograf und in „Drei Affen“ als magische Hand aus dem Untergrund. Alexander Hector Geboren 1984 in Osnabrück, studierte Visuelle Kommunikation / Film an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg. Nach seinem Diplom zog es ihn nach Berlin, wo er als freier Filmemacher mit seiner Produktion ROEMERSLOEWE FILM Filme mit kulturellem Fokus (Videokunst, Musikvideo, Theater usw.) realisiert. Insbesondere das Figuren- und Objekttheater begeistert ihn. Über 100 Filme entstehen deutschlandweit und zunehmend international, Artikel über seine Arbeit erscheinen in Fachzeitschriften. Seine fiktiven, sowie dokumentarischen Kurzfilme wurden auf internationalen Festivals präsentiert, einer für den Deutschen Kurzfilmpreis vorgeschlagen („Objet-Trouvé“) und ein weiterer feierte seine Premiere im Deutschen Schauspielhaus Berlin („Coffee To Run“, u.a. mit Walter Giller und Susanne Wolff). Daniel Kartmann Schlagzeug - Vibraphon - Perkussion – Komposition. Geboren 1976 in Karansebesch / Banat in Rumänien. Studium an der Musikhochschule Stuttgart: Klassisches Schlagzeug, Jazz- und Popularmusik. Umfangreiche Konzerttätigkeit in allen Genres (u.a. Junge Oper Stuttgart, Lukas Barockorchester, Collegium Musicum Stuttgart, Staatstheater Stuttgart, Salzburger Festspiele). Eigene Veranstaltungsreihe in Stuttgart "danopticum" im Club "Kiste". Kompositionen für verschiedene Jazz- und Rockbands und Theaterproduktionen. Seit 2008 Musiker, Komponist und Darsteller im Ensemble Materialtheater: "Ernesto Hase hat ein Loch in der Tasche", "Drei Affen", "Lärm" und "Das Mädchen im Löwenkäfig". Alexandra Kaufmann geboren 1973 in Berlin. Studierte Puppenspiel an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch". 1998 gründete sie mit Eva Kaufmann und Melanie Sowa das Theater KASOKA und 2005 mit Eva Kaufmann die Formation „Kaufmann & Co.“. Mit ihren Inszenierungen sind sie auf zahlreichen Festivals in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu Gast. Außerdem Gastengagements am Deutschen Theater Berlin und am Hans-Otto Theater in Potsdam. Mit dem Ensemble Materialtheater arbeitete Alexandra Kaufmann das erste Mal für die Inszenierung „Freischwimmer“ zusammen (Regie: Gyula Molnár), danach folgte „Passion der Schafe“ (Regie: Francesca Bettini) und „Der Garten“ (Regie: Alberto García Sánchez). Eva Kaufmann Geboren 1968. Österreicherin mit Geburtsort Düsseldorf und Wohnsitz Berlin. Nach dem Studium der Puppenspielkunst an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin, gründete sie mit Alexandra Kaufmann die Gruppe Kasoka, dann 2005 Kaufmann & Co. Mit ihr entstanden über 10 Inszenierungen im Spannungsfeld zwischen Schauspiel, Figurentheater und Objekttheater, mit denen sie in Theatern und auf Festivals im In - und Ausland vertreten sind. Zusammenarbeit mit Francesca Bettini, Gyula Molnár, Pat van Hemelrijk, Horst Hawemann, und Alberto García Sánchez. Neben den Produktionen mit Kaufmann & Co. entwickelt sie Solostücke für Kinder und arbeitet als Regisseurin und Dozentin. Sigrun Nora Kilger Jahrgang 1963. Schauspielerin, Puppenspielerin und Regisseurin. Seit 1987 Sängerin und Gitarristin der Musikgruppe Roszák. Ausbildung an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart, Studiengang Figurentheater. 1985 Gründung des Materialtheater Stuttgart und Sprung in die freie Theaterszene. Zusammenarbeit mit international renommierten Künstlern wie Miriam Goldschmidt, Christina Rast, Franziska Rast, Alberto Garcìa Sànchez. Gastiert auf Internationalen Festivals in Europa, Afrika und den USA. 2004 Gründung des Ensemble Materialtheater zusammen mit Annette Scheibler und Alberto Garcìa Sànchez. Bis heute entstanden zwölf z. T. preisgekrönte Inszenierungen dieser Formation. Gyula Molnár geboren 1950 in Budapest. Der eine Großvater Schauspieler, Autor und Regisseur, die Großmutter Puppenspielerin. Der andere Großvater Soldat. Der Vater Maler und Grafiker, die Mutter Lebenskünstlerin. Eine Tante Puppenspielerin, alle anderen Schneiderinnen. Lebt in Ungarn bis 1962, dann bis 1968 in Bayern. Anschließend folgt er seinen Eltern nach Italien. Kunsthochschule in Venedig. Langjährige Zusammenarbeit mit dem Teatro delle Bricciole, Parma. Er ist Autor, Schauspieler, Regisseur und bisweilen auch Bühnenbildner und Zeichner. Im deutschsprachigen Raum sind neben "Gagarin" vor allem der Objekttheaterklassiker "Drei Kleine Selbstmorde" und "Nachtwandler" bekannt. Mit dem Ensemble Materialtheater arbeitete er als Regisseur und Schauspieler in mehreren Inszenierungen: „Blaubart“, „Nachtwandler“, „Freischwimmer“ und „Passion der Schafe“. Laura Oppenhäuser geboren 1983. Mehrjährige Auslandsaufenthalte in Lateinamerika und England. 2004-2006 Ausbildung zur Gold- und Silberschmiedin in Birmingham, UK. 2008-2013 Figurentheaterstudium an der MH Stuttgart. Seitdem freischaffend mit Wohnsitz in Stuttgart. Interesse an der Verbindung von Bildender und Darstellender Kunst. Vorliebe für Sarkasmus und Symbolik und für das Entdecken menschlicher Eigenschaften in Objekt und Material. Unter der Regie von Alberto García Sánchez entstand 2012 „Ich sehe was, was du nicht siehst – ein Stück Kinderliebe“ Annette Scheibler Jahrgang 1967. Studium an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart im Studiengang Figurentheater. Danach Gründung des Theater Peppermind. Nach erfolgreichen Solo-Produktionen sucht sie das Zusammenspiel mit anderen freien Gruppen. Reger Austausch mit Künstlern des internationalen Objekttheaters, wie Gyula Molnàr aus Italien, Skappa & Associés aus Marseille. Seit 2001 intensive Zusammenarbeit mit dem Materialtheater Stuttgart, die in den Zusammenschluss beider Gruppen zum Ensemble Materialtheater mündete. Peter Scheibler geboren 1941 in Berlin. Studium der Theaterwissenschaft; Germanistik und Kunstgeschichte in Berlin und München. Lektor; Regieassistent; Bühnenbildner und Dramaturg. Seit 1977 freier Autor. Zahlreiche Fernsehspiele, u.a: „Anpassung an eine zerstörte Illusion“ 1977 (SFB); „Unabhängig und nur dem Gesetz unterworfen“ 1979 (SFB); „Mit Gewissenhaftigkeit und Würde“ 1981 (SFB); „Steuergeheimnisse“ 1991 (SFB): Jugendfilme: „Tränen im Kakao“ 1982 (SDR), „Dagmar oder vom Schwimmen gegen den Strom „ 1985 (SDR) sowie die legendäre Serie „Schülergeschichten“ 1980 (SDR). Dazu kommen die Drehbücher für acht „Tatorte“ und mehrer Reihen, u. a. „Münchener Freiheit – Pennergeschichten“ 1985 (ZDF). Autor von Jugendbüchern und Kriminalromanen. Inga Tiezel Geboren 1987. Studiert am (noch bestehenden) Institut für Theaterwissenschaften der Universität Leipzig. Ein Theaterkurs bei Annette Scheibler und Sigrun Kilger vom Ensemble Materialtheater machte sie neugierig. Jetzt arbeitet sie als Praktikantin bei der Produktion „Manipulation – eine unvollständige Collage“ mit und bringt ihr Talent als Fotografin und Autorin ein. Katharina Wibmer Jahrgang 1966. Studium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart, Studiengang Figurentheater, danach Studium an der Filmakademie Baden-Württemberg. Seit 1994 Video-Installationen und Ausstellungen. Sonderpreis beim 6. Marler Videokunstpreis für „Franzi“, 1996 Marler Videokunstpreis für „Letzte Lockerung“. 1998-2000 Konzeption und Artdirection für Video-Parcour im Themenpark der Expo 2000. Videokunst-Objekte für Kinder, Figurentheater-Video-Projekte wie z.B. „object emotions“ mit Christian Carrignon, Gyula Molnar und Annette Scheibler. Mitglied der Musikgruppe Roszák (zusammen mit Sigrun Kilger). Lebt und arbeitet in Ludwigsburg als Freischaffende in den Bereichen Video, Musik und Theater. Geigerin bei der Ensemble Materialtheater-Produktion „Das Mädchen im Löwenkäfig“.  

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