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Der goldne Topf Stueckinfo

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    Foto: Heinrich Hesse

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Der goldne Topf, ein Fake aus der neuen Zeit

THEATER AUSSTELLUNG GESPRÄCH

Nach der Vorlage „Der goldne Topf, ein Märchen aus der neuen Zeit“ von E.T.A. Hoffmann

Eine Produktion des Figurenkombinat, Stuttgart in Koproduktion mit dem FITZ Theater animierter Formen

für Jugendiche ab 16 Jahren und Erwachsene

Idee

Ziel des Projektes war eine Theaterinszenierung für Jugendliche ab 16 Jahren nach der Vorlage des klassischen Schulstoffes von E.T.A Hoffmanns „Der goldne Topf, ein Märchen aus der neuen Zeit“.

Ausgehend vom Text, entstand mit den Mitteln des Figurentheaters, Schauspiel, Greenscreen-Technik, vorproduzierten Filmsequenzen, Live-Video und Live-Musik ein Theaterstück, das sich mit unterschiedlichen Aspekten unserer heutigen Lebensrealität auseinandersetzt. Dabei wurde bewusst und entschieden gegen eine – insbesondere durch den Umgang mit einem ‚Sternchen‘-Thema – erwartbare klassische Theaterdramaturgie inszeniert.

In der Auseinandersetzung mit Hoffmanns fantastischer, magischer und subversiver Geschichte wird die Inszenierung der Frage nachgehen: Wie kann ich als (junger) Mensch unserer heutigen, modernen, komplexen Welt begegnen, einer Welt, in der ich zwischen Fake und Wahrheit, Angebotsflut und selbständigen Impulsen, Medienkonsum und Kraft gebender Fantasie unterscheiden muss.

Der Fleck, irritierendes, allgegenwärtiges Leitmotiv vor allem in in den Videos innerhalb und außerhalb der Bühnenhandlung, ist das fluide Bildsymbol für die Vergeblichkeit, das (innere) Leben zu kontrollieren, das neben allen übernommenen und gewonnen Überzeugungen stehende Andere. Gewissheit ist eine Illusion: That’s life.

Die Akteur*innen spielen die Geschichte, brechen, relativieren, ironisieren sie, stehen als Gesprächspartner während des Spiels und später im Rahmen der interaktiven Ausstellung zur Verfügung. Einzelaspekte des Plots werden zu Kristallisationskernen biographischer Ausflüge, Überschneidungsflächen zwischen Vorlage und (jugendlicher) Realität werden zu eigenen Themenkomplexen ausgefaltet. Überraschungen und Irritationen, kalkulierte Uneindeutigkeiten und explizite Emotionalität schaffen ein Klima, in dem Wirklichkeit theatral wird und Theater nach Wirklichkeit schmeckt.

Programmtext

Was ist Einbildung? Traum? Fantasie? Alles Fake? Worauf sollen wir mit beiden Beinen fest stehen?

E.T.A. Hoffmanns gut 200 Jahre alte Novelle „Der goldne Topf“ ist einer der romantischen Klassiker, die an Aktualität nichts verloren haben: Die Zeiten sind im Fluss, Gewissheiten geraten ins Wanken, die mit Macht heraufziehende Technisierung befeuert die Suche nach einer (fantastischen) Gegenwelt.

Beflügelt von Hoffmanns magischer und subversiver Erzählung geht die Inszenierung der Frage nach, wie wir unserer heutigen, komplexen und widersprüchlichen Welt mit ihren miteinander kämpfenden Wahrheiten, ihrer Überfülle und Reizflut sicheren Stand bewahren.

Zielgruppe

Jugendliche ab 16 Jahren & Erwachsene

Dauer

ca. 90 Minuten

Team

Spiel: Maik Evers, Esther Falk, Sarah Chaudon
Ausstattung: Anja Müller
Video: Alexander Hector
Lichtdesign: Doris Schopf
Regie: Christian Müller

Bisherige Spieltermine (Wiederaufnahme SP 19/20)

Do, 13.12.2018 19:00 Uhr – Uraufführung
Fr, 14.12.2018 19:00 Uhr
Sa, 15.12.2018 20:30 Uhr
So, 16.12.2018 18:00 Uhr
Mo, 17.12.2018 11:00 Uhr
Di, 18.12.2018 11:00 Uhr
Mi, 19.12.2018 11:00 Uhr
Di, 22.01.2019 19:00 Uhr
Mi, 23.01.2019 11:00 Uhr
Do, 24.01.2019 11:00 Uhr
Do, 24.01.2019 19:00 Uhr
Di, 26.02.2019 11:00 Uhr
Mi, 27.02.2019 19:00 Uhr
Do, 28.02.2019 11:00 Uhr
Do, 28.02.2019 19:00 Uhr

=> Figurenkombinat

=> Christian Müller