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Antje Töpfer im Figurentheater

erschienen am 14.05.2005 in Stuttgarter Nachrichten

Klein ist die quadratisch exakt ausgeleuchtete Fläche, in der Antje Töpfer liegt. Aus zahlreichen Lautsprechern ohne Gehäuse, die variabel von der Decke baumeln, dringen Stimmen und Geräusche. „Die Isolation von Ulrike Meinhof“ ist der Untertitel der ersten großen Arbeit der absolvierten Figurentheater-Studentin Antje Töpfer im Figurentheater. Sehr konzentriert vermittelt sie das Leben in der Isolationshaft, ebenso beschreibt sie die Vorgeschichte der einstigen RAF-Terroristin. Töpfer betreibt ein sehr intimes Spiel mit den Stimmen, der Raum der Inszenierung von Iris Meinhardt ist mal sehr klein, dann ausgeweitet in fahlem Licht.