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„Sehnsucht nach Begegnungen“

Die Figurenspielerin Laura Oppenhäuser beschäftigt sich mit ihrer Installation „Trachten im Weltall“ mit dem aktuellen Wandel.
erschienen am 26.04.2017 in STN
von Kira Lorenz

Frau Oppenhäuser, das Motto des Newz 17 Festivals lautet „Alles muss sich ändern“. Welchen Neubeginn thematisieren Sie?

Ich verstehe dieses „müssen“ nicht so sehr als Appell, alles zu ändern. Ich lese darin die Beschreibung einer unumgehbaren Tatsache: Alles muss sich ändern. Es kann ja gar nicht anders! Ich frage mich also, wie mit Veränderung umgegangen werden kann, ohne sie als absolut zu fürchten.

Sie haben eine Liste veröffentlicht, in der Sie sich Gegenstände vom Publikum wünschen. Inwieweit ist Ihre Aufführung von der Resonanz der Stuttgarter abhängig?

Bis auf etwas Baumaterial und eine Spende aus NRW wurden mir alle Objekte von Bürgern aus der Region Stuttgart geschenkt und geliehen. Die monatelange Ansammlungsphase hat meinen Alltag sehr bereichert. Da ich nie wusste, welche Objekte und Begegnungen mich finden würden, ist die Arbeit sehr prozesshaft entstanden.

„Hast du etwas, was ich nicht hab?“ lautet die Leitfrage Ihrer Wunschliste. Wie darf man Ihre neue Welt verstehen?

Als eine Welt des Teilens und eine der Sehnsucht nach Begegnung.