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Adieu Bejamin

  • benjamin300
  • Adieu Benjamin

So. Das war’s. Jetzt bin ich also tot. Diese unerfreuliche Entdeckung macht Benjamin ein paar Tage nach seinem 10. Geburtstag. Schon verlässt er seinen Körper und schaut erstaunt auf das Krankenhausbett, in dem der so friedlich daliegt. Benjamin beobachtet, was sich nun tut. Auch bei seiner Beerdigung ist er dabei. Als er die alte Fientje kennen lernt, beginnt er, sich im Reich Danach zurechtzufinden. Nur seine Familie, die macht ihm Sorgen. Aber vielleicht gibt es ja irgendeinen Weg, wie er den Verwandten helfen kann, über seinen Tod hinwegzukommen und Abschied zu nehmen?

„Der Wett lauf mit dem erdrückenden Schatten des Themas wird gewon nen, mit Flachfiguren, einem winzigen roten Drachen, mit wip penden Haarbüscheln an einem seltsam irrlichtenden Kopf des verstorbenen und doch quicklebendigen Benjamin – eben mit den Möglichkeiten eines intelligenten Figurentheaters, das seine Konzentration durch Reduktion gewinnt.“ (Theater der Zeit)

Vor zwei Jahren gründeten die PuppenspielerInnen Eva Noell, Paul Olbrich and Ronald Mernitz das Erfreuliche Theater Erfurt ETE. Die langjährigen Ensemblemitglieder am Waidspeicher Erfurt verwenden alle Formen des Puppenspiels – neben klassischen Handpuppen und Marionetten auch Formen des offenen Puppenspiels, Schattentheater und Flachfiguren. Zahlreiche Gastspielreisen führten sie nach Frankreich, Spanien, Großbritannien, Taiwan, Kanada, Mexiko und in die USA und die Schweiz.

Ausgezeichnet mit dem Marburger Kinder- und Jugendtheaterpreis 2006