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Asche

  • Asche Hesse Heinrich Hesse

Was ist das für ein Mann, der in einem alten, unförmigen Mantel herumläuft, die Taschen voll mit seltsamen Dingen? Wo kommt er her? Ist er auf der Flucht? Ist er arm und sein Koffer das Einzige, was er besitzt? Nicht ganz. Er hat auch seine Küchenvorhänge mitgenommen. Um denen Guten Tag zu sagen, die draußen sind? Oder vielleicht doch eher, um sie schließen zu können, wenn er in Ruhe und durch niemanden gestört an die vergangenen Zeiten denken will?

„Der unbestrittene Star des Surrealen brachte mit ‘Asche’ ein Thema auf die Bühne, das derzeit nicht nur Theatermacher in ganz Deutschland umtreibt. Doch anders als viele gut gemeinte Wortmeldungen war sein Stück kein schwerblütiger Appell gegen Fremdenhass, sondern eine spielerische Erkundung des Unbekannten. “ (Mitteldeutsche Zeitung)