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Bossa Nova

Ein vergessenes Zimmer, die Möbel mit weißen Laken verhängt, wie nach langer Abwesenheit. Plötzlich bricht in die Stille laute Musik. Eine junge Frau in Winterkleidung und viel zu hohen Schuhen versucht, sich auf ein Paar alte Skier zu stellen. Immer wieder verliert sie den Halt. „Ich will Ski fahren, und da kannst Du nichts dagegen tun!“ Du? Hier ist doch niemand außer ihr! Sie ist zurückgekehrt in das Zimmer, in dem sie einst mit ihrer Schwester lebte. Hier spielten sie Spiele von Neid, Hass, Liebe, Macht und Schuld. Doch jetzt, nach dem mysteriösen Tod der Schwester ist sie allein. Jetzt beginnt ein neues Leben – oder doch nicht? Überall im Zimmer lauern die Gespenster ihrer Vergangenheit, die sie erneut zum Spielen auffordern. Ein schizophrenes Spiel, in dem sie sich mehr und mehr verliert …
„Witz und Wahn reichen sich brüderlich die Hand und überspringen kichernd und zähneklappernd enge Gattungsgrenzen. Puppentheater, Figurentheater, Materialtheater, Menschentheater – an diesem Abend wird alles eins.“
(Friedrich Schirmer)