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bruder

„Marius ist seit einem halben Jahr nun schon tot. Morgen hätte er Geburtstag. Mam will alle seine Sachen hinten im Garten verbrennen, sie ihm „im Rauch nachschicken“. Für mich ist das so, als hätte es Marius nie gegeben. Was soll ich mir von seinen Sachen noch nehmen, bevor die Wahnsinnige alles auslöscht, was jemals mein Bruder war? Sein Tagebuch?“

Unweigerlich beginnt Luuk die Gedanken von Marius zu lesen und das Schreiben wird zu einem geheimen Zwiegespräch, das enthüllt, was beide jahrelang voreinander zu verbergen suchten: ein unaussprechbares Geheimnis?

Aus Projektionen, Bewegung, Sprache und Musik entsteht die Antwort auf die entscheidende Frage: Was ist ein Bruder ohne Bruder?