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IMAGINALE 18: Chambre noir (Dunkelkammer)

Nach Motiven des Romans „Die Traumfabrik“ der schwedischen Autorin Sara Stridsberg
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Plexus Polaire FR/NO

Deutsche Erstaufführung

2006 entwirft die schwedische Autorin Sara Stridsberg die fiktive Biographie der amerikanischen Schriftstellerin Valerie Solanas. Solanas machte in den 60er Jahren mit dem feministischen Manifest »S.C.U.M« auf sich aufmerksam und ist heute nur noch bekannt als die Frau, die auf Andy Warhol schoss. Yngvild Aspeli inszeniert die Lebensrückschau als halluzinatorischen Bilderreigen: Mit lebensgroßen Figuren, Live-Percussion, verwüsteten Chansons, Videoprojektionen und einer guten Prise schwarzem Humors zeichnet die norwegische Regisseurin das alptraumhafte Portrait einer zwischen Genie und Wahnsinn, Radikalität und Realitätsverlust zerrissenen Persönlichkeit.

Nach ihrem Auftritt im Rahmen der IMAGINALE 2016 begann für die französisch-norwegische Compagnie Plexus Polaire eine internationale Blitzkarriere: London Mime Festival, Chicago Puppet Festival und gleich zwei Auszeichnungen für die »Beste Inszenierung« bei der Fira de Titelles im spanischen Lleida. Die junge Figurenspielerin und Regisseurin Yngvild Aspeli – die erst vor wenigen Jahren ihre Ausbildung an der ESNAM in Charleville-Mézières abschloss – gilt bereits heute als künstlerisches Ausnahmetalent.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=iTRIS3or48M

Spiel: Yngvild Aspeli ::: Percussion: Ane Marthe Sørlien Holen ::: Regard manipulation: Pierre Tual ::: Komposition: Guro Skumsnes Moe ::: Puppenbau: Yngvild Aspeli, Pascale Blaison & Polina Borisova Scénographie: Elisabeth Holager Lund ::: Kostüm: Sylvia Denais ::: Lichtdesign: Xavier Lescat ::: Video: David Léjard-Ruffet ::: Dramaturgie: Pauline Thimonnier ::: Co-Regie: Paola Rizza ::: Regie: Yngvild Aspeli ::: www.plexuspolaire.com

Interview mit Yngvild Aspeli

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=qOvWw_vteCE

Mit freundlicher Unterstützung des Institut français und des französischen Ministeriums für Kultur / DGCA
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