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Dead Orange Walk

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„Dead Orange Walk“, die dritte gemeinsame Produktion des Duos Quade und Paiva, entführt den Zuschauer in die Lebens- und Bilderwelt der mexikanischen Künstlerin Frida Kahlo.
Die Inszenierung ist weniger erzählende Biografie als ein Sprung in einen opulenten Bilderreigen, scharf kontrastierend, metaphernreich, ein durchkomponiertes Wechselspiel der Tempi, Farben, Perspektiven und Gefühle. Das Stück spielt am „Tag der Toten“, an dem Frida die Gebete der Menge vor ihrem Haus hören kann. In Mexiko ist dies der Tag, an dem die bösen Geister und der Tod selbst mit einem tosenden Fest vertrieben werden. Mit größter Leichtigkeit verschränken, überlagern sich Bilder des Schmerzes und der Lust, blitzt Komik auf und wird das Komische bitter.
„Die Tanzeinlagen von Souza sind brillant. (…) Und auch Quade als Puppenspielerin verdient das Prädikat hervorragend…“ (Basell. Zeitung)
Der brasilianische Tänzer Eduardo de Paiva Souza arbeitet und lebt seit 1996 in den Niederlanden. Seine Ausbildung erhielt er in Brasilien, Indien und Japan. Er tanzte in Choreografien u.a. von Paul Selwyn Norton, Itzik Galili und Thom Stuart. Die deutsche Figurenspielerin Ulrike Quade hat ihr Tanz- und Schauspielstudium mit Schwerpunkt „Puppenspiel, Bewegung und Tanz“ an der HKU in Utrecht absolviert. Quades Puppenspielausbildung führte sie u.a. nach Japan zu Hoichi Okamotos Dondoro Theater.