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Der Zwerg

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  • Der Zwerg

Er ist kein Narr, dieser Zwerg, kein Spaßmacher. Liebesunfähig und machtbesessen, eine Inkarnation des Bösen, so charakterisiert ihn Pär Lagerkvist, der schwedische Nobelpreisträger, auf dessen gleichnamigem Roman diese Bühnenfassung basiert. In einer eindrucksvollen schauspielerischen Leistung entwickelt Yehuda Almagor die groteske Gestalt des Zwerges. Der deformierte Körper wird mit einer Kaukautzki-Puppe dargestellt, die am Hals des Schauspielers hängt. Sie fungiert als Maske, durch deren Augen die Zuschauer auf die Armseligkeit der Menschheit – ihre Intrigen, Halbheiten und Grausamkeiten – blicken.

„Eine brillante Inszenierung, die man gesehen haben muss“, befanden die Ruhrnachrichten. Und die Münchner Tageszeitung lobte: „Hochvirtuoses Körpertheater“.