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Fahrenheit 451

im Rahmen des Newz 07 Forum für junges Figurentheater

„…Man räume die Bühne bis auf den Hanswurst,
man statte die Lokale mit Glaswänden aus, über die
hübsche Farbenspiele hinlaufen wie Konfetti oder
Blut oder Sherry…“

Der Roman Fahrenheit 451 von Ray Bradbury ist ein moderner Klassiker, der die Unmündigkeit des denkenden Bürgers als Voraussetzung für das Wachstum des totalitären Staates beschreibt. Ein Schlüsselbereich, dem sich Bradbury dabei zuwendet, ist die Sphäre der Massenmedien. Bereits 1953 zeichnete Bradbury die Welt der Werbung, der Daily Soaps und des Lifestyle-Terrors unserer Zeit äußerst genau vor.

Mit ihrer Diplominszenierung melden die Studenten Zweifel an den Mechanismen einer Welt an, die ihnen gegenwärtig als gesetzmäßig und unabänderlich diktiert wird.