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Georges

Figurentheater & Tanzperformance
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    Foto:Christophe Raynaud de Lage

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    Foto:Christophe Raynaud de Lage

Julika Mayer, Stuttgart & Mylène Benoit, Lille [DE/FR]

REMEMBER ME Deutsche Erstaufführung

„Ce que les morts nous font faire et ce qu’on fait faire aux morts”
(Was die Toten mit uns machen und was wir mit den Toten machen)
Vinciane Despret

„Georges“ – entstanden aus der Begegnung der Figurenspielerin Julika Mayer und der bildenden Künstlerin und Choreografin Mylène Benoit – ist eine bildnerisch-performative Etüde über die Unsichtbarkeit der Toten in unserer westlichen Welt. Mit den Mitteln von Tanz und Figurenspiel untersuchen die Künstlerinnen, ob und wie es gelingen kann, die Gegenwart der Verstorbenen zu begrüßen. Was wäre, wenn uns die Toten unterstützten? Uns trösteten? Was, wenn sie einfach da wären, gegenwärtig, voller Esprit und Humor?


Die Choreographin und bildende Künstlerin Mylène Benoit  arbeitet mit dem Medium Tanz, indem sie Körper als szenische, bildnerische Objekte begreift.
Als Stipendiatin der Villa Kujoyama realisierte sie 2018 zwei neue Stücke: La Maladresse und Gikochina-sa. Sie ist “artiste in residence” am CCN Phare in Le Havre und im CDCN L’Échangeur in Château-Thierry, Frankreich.

Julika Mayer ist Figurenspielerin. In ihre künstlerischen Arbeit erforscht sie visuelle Theaterformen und perfomative Spielweisen, die aus dem konkretem Bezug von Körper zu Objekt , Puppe und Raum entstehen. Sie interessiert sich für Arbeitsprozesse, in denen dokumentarische Elemente als authentisches Material auf performative Spielweisen treffen. Seit 2011 ist sie Professorin für Figurentheater an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Stuttgart.

Spielort: Ort: St. Maria, Tübinger Str. 36


Auftragsarbeit des Festivals Avignon 2018. In Kooperation mit der Kirchengemeinde St. Maria (www.st-maria-als.de).

Mit Unterstützung des Institut français und des französischen Ministerium für Kultur und Kommunikation/DGCA.

       

Danke an Antje Töpfer, Florian Feisel, Arnaud Louskipane, Janusz Debinski und Michael Vogel für die Leihgabe der Puppen.