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Jorinde und Joringel

  • Jorinde

Eine Gutenachtgeschichte möchte das Kind vor dem Einschlafen noch hören. Und so erzählt ihm die Mutter das Märchen von „Jorinde und Joringel“. Von der bösen Erzzauberin, die die Liebespaare in den Wald lockt, um die Mädchen in Vögel zu verwandeln. Und von Joringel, dessen Liebe stärker ist als alle bösen Wünsche und der die Wunderblume findet, die Jorinde und all die anderen verzauberten Mädchen erlöst. Im Erzählen wird die Mutter zur Magierin – aus ihren Röcken wachsen Landschaften, Masken und Figuren. Das Zimmer verwandelt sich in einen gläsernen Käfig, der voller Wunder ist: Sterne gehen auf, Schnee fällt, Lampions leuchten, Wolken ziehen, Schafe blöken …
Es entsteht eine Welt der Träume und der Phantasie voller seltsamer und fremder Töne, Klänge und Melodien.
Therese Thomaschke verwendet Texte, Gedichte und Lieder aus verschiedenen Ländern und Zeiten. So entsteht eine stille und behutsame Märcheninszenierung, die kleine die große Zuschauer in ihren Bann zieht.