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Kemm hor

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„Die Stadelhofen-Bühne ist in Kerzenlicht getaucht und leer bis auf eine Teetasse, eine Schreibmaschine und einen Stuhl, auf dem die Baselbieter Puppenspielerin während der ganzen Vorstellung sitzen bleibt. Mit einfachsten Mitteln und gleichzeitig ungeheurer Präsenz entführt sie das Publikum in eine reiche Phantasiewelt. (…) ‚Kemm hor‘ – zu Deutsch: Komm her – ist eine stille Aufführung von grosser Intensität. Die Kinder (ab sechs Jahren) versinken völlig darin und verharren bis zum Schluss so mucksmäuschenstill auf ihren Plätzen wie selten sonst im Theater.“
Anne Suter in der NZZ vom Samstag, 1. November 2003

In „Kemm hor“ werden Geschichten von Astrid Lindgren erzählt. Es werden einzelne Motive und Fragmente aus ihren Märchen und Geschichten ausgewählt und zu einem neuen Ganzen zusammen gefügt.
Mit einfachsten Mitteln, einem grauen Wollfaden zum Beispiel, werden Figuren aus ihren Geschichten lebendig. Es gibt aber auch „Ausgestaltetes“: die Schreibmaschine hat ein Innenleben und der Propeller auf Karlssons Rücken dreht wirklich.
Aus der Montage entsteht eine eigene Form des theatralen Erzählens, eine Mischung aus Erzähl- und Figurentheater.