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Kratochvil – eine panische Reise

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Normalerweise arbeitet Kratochvil im Büro in einer Fabrik. Doch eines Tages wird er von einer plötzlichen Entrückung heimgesucht. Er findet sich, ohne zu wissen, wie ihm geschieht, in einem kargen Wald wieder, vollkommen allein, den Widrigkeiten der Natur ausgeliefert. Seiner gewohnten Umgebung entrissen, ohne Beschäftigung irrt er umher als einsamer Nomade, in einer von jeglicher Zivilisation entblößten Gegend. Was ist mit ihm geschehen? Ist er schon tot? Im Himmel? In der Hölle? Jedenfalls ist er verloren in diesem öden Wald .

„Cleitmann als charmanter Erzähler und souveräner Akkordeonist, Schuppli und Minella als gewiefte Bühnenzauberer und meiste stille Begleiter unseres Antihelden – „Kratochvil“ ist ein Bijou von einem Theaterabend!“ (Basler Zeitung)

Die Vorlage zu Kratochvils Abenteuern lieferte ein Comic von Nicolas Mahler, erschienen zwischen 2001 und 2002 in täglichen Folgen in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, der einen satirischen Blick auf die orientierungslos gewordene, verängstigte Spezies Mensch wirft. Das Schweizer Figurentheater Vagabu fand mit seinem Ensemble schnabelnasiger Drahtfiguren die kongeniale Besetzung für Mahlers skurrile Comichelden.