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Kufo20

Die Kurzformate des 3. Jahrgangs Studiengang Figurentheater an der HMDK Stuttgart
  • Kufo20 Ensemble

Die Kurzformate des 3. Jahrgangs Studiengang Figurentheater an der HMDK Stuttgart.

Adeline Rüss: Als ich Gabel war. Eine objektophile Begegnung.

Scharren auf dem Holztisch. Gabel kommt auf mich zu. Streckt sich mir entgegen. Haut trifft auf Metall. Eine zärtliche Annäherung an das Spitze. Szenisches Kurzformat von der Vereinnahmung durch ein alltägliches Objekt.

Spiel, Idee, Konzept: Adeline Rüss | Künstlerische Betreuung: Prof. Stephanie Rinke | Lichtbetreuung: Joachim Fleischer | Bühnenbildbetreuung: Arne Bustorff

Anso Dautz: Good Boy. We´re all born naked and the rest is drag.

Anso Dautz hat nachgedacht über Männlichkeit. Anso Dautz begibt sich auf eine Suche nach möglichen Antworten, neuen Fragen, dem Ritual der Mannswerdung. Anso Dautz zweifelt. Ein Kurzformat über Männlichkeit, die Macht der Zuschreibung, Umkehrung und Rückaneignung, Freundschaft und Papa.

Spiel und Konzept: Anso Dautz | Künstlerische Betreuung: Florian Feisel

Annina Mosimann: Masa Mater. Am Anfang war die Mutter.

Körper gebären sich, verschlingen sich und lösen sich gleichsam ineinander auf. Ein animalischer, kosmischer Kreislauf. Dies ist eine solche Geschichte. Und es ist eine Geschichte von Nähten und Öffnungen und von aufgehendem Teig in Baba Yagas Küche.

Idee, Konzept, Spiel: Annina Mosimann | Künstlerische Betreuung: Prof. Julika Mayer | Betreuung Licht & Raum: Joachim Fleischer

Liesbeth Nenoff: Schöne Jugend.

Wir befinden uns im Zerfall und werden den Blick nicht abwenden. Schöne Jugend – eine Projektion des unsagbar Abstoßenden …und eine Begegnung mit der eigenen Endlichkeit. Mit Mitteln des bewegten Bildes in Form von Projektionen untersucht Liesbeth Nenoff die Spannweite zwischen Ästhetik und dem Grausam-Hässlichen.

Spiel, Idee: Liesbeth Nenoff | Künstlerische Betreuung: Florian Feisel | Beratung Licht: Joachim Fleischer

Anniek Vetter: Skinning.

»Am 12. Mai um 18.13 Uhr habe ich mich zum ersten Mal gehäutet.« Ein szenisches Solo bei dem sich eine Frau drehend von ihren Hüllen trennt. Sie verliert ihre ursprüngliche Form, ihre Knochen brechen und alles was bleibt ist der weiße Staub.

Spiel, Konzept, Idee: Anniek Vetter | Künstlerische Betreuung: Prof. Julika Mayer | Beratung zum Raum und Licht: Joachim Fleischer

Solène Hervé: Die Totengräberin. Ein Maskensolo für ein Schaf und ein offenes Grab.

Ein Schaf, das absichtslos zur Totengräberin wird. Ein Schaf, das nur Eines weiẞ: Dass man nichts und niemanden allein sterben lassen darf. Ein Schaf-Gebet in Form eines Spiels, ein Spiel in Form eines Schaf-Gebets. Ein unkonventionelles Ritual – ganz naiv betrachtet.

Spiel, Idee, Konzept: Solène Hervé | Künstlerische Betreuung: Prof. Stephanie Rinke | Lichtbetreuung und Bühnenbildbetreuung : Joachim Fleischer