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MacBeth – I can dance my name

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Gruppe K (DE)

„fair is foul and foul is fair“, der berühmte Satz der Hexen fällt und ist Startschuss für das ständige Vertauschen von Personen, Inhalten und Symbolen. So wird der Held Macbeth auf dem Höhepunkt seines Ansehens zum Deppen, der Krieg wird zur Tanzveranstaltung, der Wald von Birnam zu Loch Ness.

Macbeth ist eine Geschichte des Handelns, und so wird in dieser Inszenierung die Aktion zum obersten Gebot! Die Spieler fordern sich heraus, fordern Spiel, Extrem, Untergang und große Pointe. Moral? Was ist das schon? Diese Figuren kennen keine Moral: Die Welt wird verlacht und das Gegenüber erschlagen. Konsequenzen sind was für Anfänger. Hauptsache der Weg führt zum Ziel, das Selbst ist verwirklicht und der König ist tot! Den Preis kann man auch hinterher erfragen und schlauer ist man sowieso immer erst nach der Katastrophe. Das Kunstblut muss kochen und das Schlachtfest beginnen, denn unter dem doppelten Boden rumort es schon.

Die Gruppe K gründete sich 2009 und erarbeitete bisher zwei Produktionen: Der Gruftwächter nach Franz Kafka (2009, Regie: Yehuda Almagor) und Wölfe (2011, Regie: Michael Vogel). In MacBeth – I can dance my name kommt das Spiel mit Figuren, Objekten und Musikinstrumenten aus der Bewegung und bilderreiches Spiel trifft auf live Musik.

Rezension auf mephisto976.de