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Nosferatu. Ein Nachtstück

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Nichts ist, wie es scheint. Schatten entlassen traumgeborene Gestalten. Die Nacht kriecht unter die Haut. Eine junge Frau verstrickt sich in ein Netz von Sehnsucht und Selbstzerstörung. Todesverlangen kämpft mit Lust auf Ewigkeit. Siegt die Macht der Ahnung über den gesunden Menschenverstand? Phantasmen und Phantome, Ängste und Hoffnungen. Eine parallele Welt dringt ein in die sicher ge- glaubte Realität. Trugbilder täuschen die Liebe. Ist das Geschehen Projektion krankhafter Vorstellungen, Ausdruck historischer Umbrüche, ein intellektuelles Spiel mit Ängsten oder eine konkrete Bedrohung, die kriminalistisch zu untersuchen und aufzuklären ist?

Das Theater stellt sich diesen Fragen ohne das Versprechen endgültiger Antworten. In der Atmosphäre des Nachtstücks tastet es sich vor ins Dunkle, Unwägbare, Antirationale, in die Welt der (unheimlichen) Träume. Nichts ist, wie es scheint.