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Ristorante Immortale

  • Ristorante Immortale

Das Szenarium: ein Restaurant. Darin zugange: eine unermüdliche Belegschaft von Obern, ein eingespieltes Team, das in Vorbereitung des Ansturms der Gäste seine immer wiederkehrenden Rituale zelebriert.
Da ist zum ersten der eitle und ehrgeizige Oberkellner, der davon träumt, schon bald den Laden zu übernehmen, der immer im Mittelpunkt stehen möchte und ständig über das Ziel hinausschießt. Da ist der alte Ober, schon fast Teil des Inventars, der eigentlich schon lange in Pension hätte gehen können, und den nur seine Bequemlichkeit an diesem Ort hält. Da ist der ahnungslose Anfänger, der, mit Osterglocken in der Hand, eine neue Zeit einläuten möchte – und flink lernt, den Weg des geringsten Widerstands zu gehen und sich anzupassen. Wie ein Botschafter aus einer anderen Welt mischt sich immer wieder ein hochmusikalischer Koch ins Geschehen. Und natürlich ist da auch der Chef, der wacker die Verantwortung trägt und beständig hofft, dass es mit dem Betrieb schon aufwärts und weitergehen wird – obwohl alle Anzeichen dagegen sprechen.
“Slapstick auf dem Silbertablett. Grandiose Clowns-Kunst. (…) Berührend schließlich wie die fünf Akteure die Balance zwischen sprühendem Witz und bodenloser Traurigkeit finden.“ (Die Welt)