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Paris, 50, rue d’Amsterdam. In zerdrückte Laken gewickelt liegt ein Mann in einem Zimmer zum Hof. Seine Augen sind noch geschlossen, doch der morphine Schleier ist nicht mehr dicht genug gewebt, um seine Schmerzen und Gedanken ruhig zu halten. An diesem Morgen beginnt er die Abrechnung mit seinem Leben. Gescheitert ist die Revolution, die ihn verstummen ließ. Jetzt will er nicht mehr schweigen. Seine Vorstellungen erschaffen eine staubige Orchestra, eine Gedankenbühne. Frauen und Gefährten seines Lebens treten auf: Freunde, Feinde, Spukgestalten. Gegenwärtiges und Zukünftiges geschieht.

Märchen aus dieser, aus tausend und einer Nacht, Geschichten und Imaginationen, subtil konstruierte Bilder in der Form von Romanzen. Assoziationen im Moment des Schreibens – der Mann ist ein Dichter und entwirft eine neue Art von Dichtung. Er heißt Heinrich Heine und inszeniert in der ‚Matratzengruft’ sein letztes großes Werk: „Romanzero“.