Springe zur Navigation

Sadako

  • Sadako 2 Foto Matthias Kollodziej Matthias Kollodziej
  • Sadako 1 Foto Matthias Kollodziej Matthias Kollodziej
  • Sadako 3 Foto Matthias Kollodziej Matthias Kollodziej
Metz & Valk, Freiburg

Jedes japanische Kind weiß, dass die Götter demjenigen einen Wunsch erfüllen, dem es gelingt 1000  Papierkraniche zu falten; und einen freien Wunsch kann Sadako Sasaki in ihrem Kampf gegen die Krankheit wirklich gut gebrauchen. In einem Wettlauf gegen die Zeit beginnt Sadako zu falten. – 664 Kraniche hat sie schon beisammen, als die Papiervögel eines Nachts beschließen, wie alle Kraniche der Welt, in den Süden zu ziehen. – „Tempo! Tempo! Aufstellung zur V-Formation…“ – In letzter Sekunde klammert sich Sadako an den kleinsten Kranich und gemeinsam geht es auf eine abenteuerliche Reise in die Welt hinter der Welt.

„…eine Welt voller Rätsel und wundersamer Wesen, die durch ein einzigartiges Licht- und Schattenspiel Gestalt gewinnen. (…) Es scheint, als ob Vanessa Valk und Dorothee Metz der kleinen Sadako ihre Seele liehen. (…) Das Stück ist ein Sinnerlebnis… “ (Fausto, UniTheatermagazin Freiburg, Oktober 2007)

BEGLEITMATERIAL
VOR- UND NACHBEREITUNG FÜR SCHULEN AUF ANFRAGE:
0711.236 86 84
kunstvermittlung@fitz-stuttgart.de

Nichts ist so selbstverständlich und wird gleichzeitig so panisch verschwiegen wie der Tod. Krankheit und Sterben geschehen im Verborgenen, der Tod ist für die Medizin eine Niederlage, für die Medien ein routiniert abgehandeltes Sujet. Die Art, wie wir Erwachsenen unser Leben verstehen, hat einen blinden Fleck.

Die Geschichte des 12jährigen Mädchens Sadako Sasaki ist authentisch. Jedes japanische Kind kennt sie als ein Beispiel für die Verwandlung des Schreckens durch die Hoffnung. Im Gewand eines ‚wahren Märchens‘ stellt die Inszenierung Fragen nach dem Kern unserer Existenz, in dem die Grenze von Leben und Tod durchlässig werden.

Vanessa Valk & Dorothee Metz

Seit 2001 spielen und produzieren Vanessa Valk (Stuttgarter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Theaterpreis Stuttgart) und Dorothee Metz (Hochschule für Puppenspielkunst Ernst Busch) zusammen. Die beiden Puppenspielerinnen erforschen gemeinsam die grenzüberschreitenden Bereiche des Figurentheaters durch ihre Arbeit mit Tänzern, Sängern und Schauspielern und sorgten so für ausverkaufte Häuser u.a. am Residenztheater München, DT Berlin, Staatstheater Hannover und zahlreichen Festivals im In- und Ausland. Zusammen mit Andreas Becker (Preisträger des Offenbacher Löwen für besonders kreative Leistungen im Bereich zeitgenössisches Bühnenbild) als Ausstatter und Regisseur erfüllte sich das Duo seinen lang gehegten Wunsch einer Produktion für Kinder und Erwachsene.