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Schacko

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Sie starb 1996 in Frankfurt an Alzheimer. Maria Schacko war wirklich da. Sie hatte vielleicht keine Jahrhunderstimme, aber sie hat gesungen. Und sie wollte nicht spurenlos gehen. Es gibt Briefe, Tagebücher und Fotos. Otto Klemperer, Franz Werfel, Alma Mahler, Bruno Walther haben sie nachweislich gekannt und doch der Erwähnung nicht für würdig gefunden. Bäumte sich Maria Schacko schon gegen das Vergessen auf, als sie ihr Leben niederschrieb? Mit Worten, Diaprojektoren, Objekttheater und Puppenspiel lassen wir die verstorbene Opernsängerin Maria Schacko lebendig werden.

– „Das Lichtkonzept von Werner Wallner ist fantastisch. Bildwerfer bringen Fotografien auf Kleidung und Tuch.In diese Bilder greifen die Puppenspielerinnen ein, zaubern mit den Händen, sprechende, singende Münder. Immer nur kurz. Das macht die Szenen kostbar.“ (Neues Deutschland)