Springe zur Navigation

Seule au bain

  • Seule3
  • Seule2
  • Seule1

Vanessa Valks preisgekrönte Darstellung besticht ebenso durch Bühnenpräsenz wie durch Mut zur theatralischen Intimität. Eine Frau von ihrem Geliebten verlassen. Körperlos im Schmerz macht sie sich an die Rückeroberung ihrer Sinne, ihres Selbst. Die Badewanne, Ort ihrer ‚Selbstbesinnung‘, wird zur Geburtsstätte der Erinnerungen: Vergangene Zärtlichkeit, gemeinsam durchtanzte Welten, ein Kind, das es nie gab. Mit jedem aufsteigenden Traumbild gewinnt sie einen Teil von sich zurück. Inspiriert durch die Bildwelten Frida Kahlos, geleitet durch Sequenzen aus Jean Cocteaus Texten „Die geliebte Stimme“ und „Der Besuch“ entsteht eine Theatercollage schwebend surrealer Bilder.

1. Preis beim StZ-Theaterpreis 2002