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STEP OUT: STEP #2

Freitag 04. & Samstag 5. September 20:00 – 22:00

Im Notfall nicht die Scheibe einschlagen

eine Reihe von Soli(e)tüden

Ensemble Materialtheater

Die westliche Welt hat eine Lebensweise hervorgebracht, die den Individualismus zelebriert – jeder ist für sich allein und bleibt in seiner eigenen Welt. Kopfhörer auf den Ohren, Touch-Screen in den Händen und Misstrauen gegenüber anderen sind schon lange Ausdruck sozialer Distanzierung. In diesem Sinne stellt die aktuelle COVID 19 – Krise, ohne es zu beabsichtigen, eine Allegorie auf unsere sozialen Beziehungen dar, denn wir müssen jetzt tun, was wir schon vorher perfekt beherrschten – Andere auf Distanz halten und in unserer Blase verharren. Das Paradoxe daran ist nur, dass wir es diesmal für die Anderen tun.

Das Ensemble Materialtheater zeigt eine Reihe von Soli(e)tüden: Kollektive Mono-Dramen von Menschen, die in Glaskästen leben und versuchen zueinander zu kommen – mit, für, trotz und dank der Blasen, in denen wir leben.

Spiel: Sandra Hartmann, Sigrun Kilger, Annette Scheibler und Alberto García Sánchez | Musik: Daniel Kartmann | Glaskästen: Heinrich Hesse | Bühne und Licht: Luigi Consalvo | Regie: Alberto García Sánchez | Koproduktion mit dem FITZ! und dem internationalen Figurentheaterfestival München

Gäns(e)ngel

Florian Feisel & Antje Töpfer

Flugversuche auf einer Allerweltsterrasse – eine Zugvogelphantasie

Spiel: Florian Feisel | Objekte:  Töpfer/Feisel und Basti Feigl | Regie: Antje Töpfer

Nein danke

Laura Oppenhäuser

Aggressives twerken – Halbhöhenlage – Wertesysteme und Emotion: Waidmansheil!


Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.
Artikel 14 Absatz 2 Grundgesetz

Ein Prozess. Mit:

Idee / Ausflüge : Laura Oppenhäuser | Performance / Text: Laura Oppenhäuser, Judith Zykan | Verschiedenes / Sound: Ivan Syrov | Fotografisches: Peter Franck

Vorher und nachher:

Ob Scene

Eine performative Installation

Dekoltas Handwerk

Diese bespielte Installation lenkt den Blick der Betrachtenden auf einen isolierten menschlichen Körper in einem Terrarium. Ein Körper, der sich für den Blick von außen darbietet, um sich für die Phantasien der Betrachtenden zur Verfügung zu stellen.

Dauer 5 Minuten 1-2 Zuschauer. Voranmeldung erforderlich

Slots: 19:10 | 19:20 | 19:30 | 19:40 ||| 22:10 | 22:20 | 22:30 | 22:40

Umsetzung & Performance: Jan Jedenak/ Dekoltas Handwerk | Musikalische & Dramaturgische Beratung: Li Kemme | Koproduziert und in Zusammenarbeit mit „The Temple – Eine begehbare Vision“, Westflügel Leipzig, Leitung: Jonas Klinkenberg.