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Titania tanzt für einen Esel

  • Titania1 Luigi Consalvo
  • Titania2 Luigi Consalvo

Dunkle Orte draußen in den Wäldern, Königsgatten und Königsväter, ein lebendiger sexhungriger Esel und die gegerbte Haut eines toten – die Koordinaten einer Begegnung: Shakespeares Titania, eine sinnliche Elfenkönigin mit den Gesten einer Sophia Loren und Jane Fondas Beweglichkeit, trifft auf die flüchtige und verdreckte Prinzessin aus Perraults Fabel „Die Eselshaut“. Das eigensinnige Mädchen versteckt sich unter der gegerbten Tierhaut, Titania behängt sich mit faltigen Häuten. Sie erkennen sich unter diesen Schichten: Im Verhüllen und Entblößen zeigen sie sich gegenseitig ihre Verletzbarkeiten.

Titania tanzt für einen Esel fragt mit den Mitteln des Figurentheaters, des physical theaters und der bildenden Kunst nach einer (postfeministischen) Annäherung an die weibliche Sexualität und nach einer Auseinandersetzung mit dem eigenen Begehren.