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Zerstörung / Destruction

  • Zerstoerung Proben 6
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  • Zerstoerung Proben 1
HMDK Stuttgart & Pierre Meunier (FR)

Sieben Studenten werden vor dem Trümmern ihrer Arbeit stehen: Das Projekt Zerstörung ist eine Einladung  die destruktive Seite der menschlichen Natur als etwas Kreatives zu begreifen.

Das zweite Jahr des Figurentheaters expermientiert mit den verschiedensten Zerstörungsmodalitäten der Menschheit und spielt dabei dem destruktiven Repertoire eine zerstörerischen Gesellschaft.

Fangen wir an endlich Schluss zu machen – mit unserem Nächsten, den lieben Ideen, unserem Besitz, unseren Bequemlichkeiten, unserem Hund…

Dabei  dürfen wir der Entstehung von Zerstörungsmaschinen in Echtzeit beiwohnen, Maschinen jeder Größenordnung, die einer Gruppe von forschend-manipulativen SpielerInnen den Anlass für angezettelten Experimente geben.

Drei (Jazz-)Musiker flankieren die destruktiven Laboranten bei dieser tragikomischen Performance, erfreulich und gemein.

(Ein Abend der keine Morgen kennt) – zerstörend (zerstörerisch) und betörend.

Als künstlerischer Universalist und leidenschaftlicher Grenzüberschreiter zählt der Schriftsteller, Bühnenbildner, Schauspieler, Filmemacher und Regisseur Pierre Meunier zu den spannendsten Persönlichkeiten der französischen Theaterszene. Für die IMAGINALE und das Wilhelma Theater unternimmt Pierre Meunier mit Studierenden der Studiengänge Figurentheater und Jazz/Pop der Stuttgarter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst eine theatrale Erkundung zum Thema destruction. Das Prinzip der Zerstörung in all seinen Dimensionen, Facetten und Geschwindigkeiten wird zum Untersuchungsgegenstand. Die Bühne verwandelt sich in ein Laboratorium, das sich am Ende selbst zerstört. Das Projekt wird im Rahmen des Festivals IMAGINALE als Experiment #1 erstmalig gezeigt.

„Pierre Meunièr gilt in Frankreich als Ausnahmeerscheinung, vereint er doch die Berufe des Autors, Schauspielers, Regisseurs und Bühnenbildners in einer Person und lässt sich obendrein mit seiner Arbeit in kein gängiges Schema einordnen. Den Beginn seiner künstlerischen Laufbahn startete er im Nouveau Cirque de Paris und im berühmten Pferdespektakel von Zingaro sowie in der Volière Dromesko. Er war Schauspieler am Théâtre du Radeau, in welchem er mit dem Regisseur Matthias Langhoff zusammenarbeitete. Pierre Meunier ist gleichermaßen vom sprachlichen Ausdrucksreichtum, wie der anschaulichen Präsentation schwieriger wissenschaftlicher Themen fasziniert und unterhält sein Publikum in diesem Spannungsverhältnis.“ (www.european-cultural-news.com / Online Kultur Magazin).

Experiment #2 #3 und #4 sind zu sehen im TJP, Strasbourg, im Wilhelmatheater Stuttgart und auf der FIDENA, Bochum.

Festival-Eigenproduktion IMAGINALE 16/Koproduktion mit dem Wilhelma Theater Stuttgart

www.labellemeuniere.fr / www.mh-stuttgart.de / www.wilhelma-theater.de