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Am Anfang nur Worte und es war finster und die Reihen dicht gefüllt. Während der liebe Gott mit zittriger Stimme die Sünden der Menschen beklagt, hat sich sein Bote längst auf den Weg gemacht. Seine Absichten verrät ein teuflischer Prolog, der Kopf der Spielerin lugt zwischen den roten Vorhängen hervor, das Licht wirft tiefe Schatten auf ihr Gesicht.
Das seit seiner Uraufführung 1911 unter der Regie von Max Reinhardt berühmte Mysterienspiel nach Hugo von Hofmannsthal wird am Puppentheater Gera von Frank Soehnle so klug wie einfallsreich inszeniert. Mit gewitzter Miene und schlagfertiger Zunge spinnen Tod und Teufel in spannend oszillierender Rollenverquickung ihre Fäden quer über die Bühne durch das irdisch wohlfeile, aber unselige Schicksal Jedermanns.
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