Stadttheater Wels Gyula Molnàr u. Kaufmann & Co.
erschienen am von bei Mitteilungsblatt UNIMA Zentrum Österreich
...Wenn dann Molnàr selbst schließlich aufgelöst wird und sich als weitere Figur in seinem Figurentheater wieder findet, sind nicht nur die Grenzen zwischen Realität und Fiktion, zwischen Märchen, Fabel und griechischer Mythologie gänzlich aufgehoben. In dieser surrealen Komposition korrespondieren auch zündende Humoristika, die mehr als nur witzige „Gags“ sind, auf wundersame Weise mit all der Ernsthaftigkeit, die dem Stück wie ein Subtext zugrunde liegt: Krieg, Zerstörung, Unsterblichkeit, die Fragen nach dem Woher und Wohin und nach der Seele, sowohl der des Menschen als auch der Dinge, die, wie wir nach heute Abend annehmen müssen, nicht bloß solche sind, sondern sehr beseelt handeln! Ein Stück von einem der ganz Großen des Figurentheaters, der sich mit dieser Vorstellung in allen Belangen selbst übertrifft.
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