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Luis Hergón, Stuttgart

La noche que no llega (Die Nacht, die nicht kommt)

Tanztheater in spanischer Sprache mit Übertiteln - Online

Granada. 18. August 1936. In wenigen Stunden wird Federico García Lorca, der weltweit bekannteste Dichter und Dramatiker Spaniens, hingerichtet.
Ein homosexueller und feministischer Autor zu sein mit Texten voller Verlangen, Schmerz, Freiheitssehnsucht und Leidenschaft – ein Todesurteil im Spanien Francos. Wir konzentrieren uns auf die letzten Stunden des Lebens des Dichters: Wir warten mit ihm im Verlies. Wir tanzen, beflügelt von Schrecken und seinen unvergesslichen Worten, um diesmal sein eigenes Schicksal erzählen.

Lorca wurde erschossen. Sein Körper verschwand spurlos. Aber Lorca überlebte seinen Körper. Sie konnten seine Stimme nicht erschießen, obwohl sie es wirklich versucht haben.

Als ob das Töten zum Sterben führen könnte.

Spiel / Tanz: Pilar Murube, Daura Hernández García, Andrea Pérez Bueno | Offstimme: Sofia Privitera | Text und Bilder: Federico García Lorca | Videokunst: Nadja Weber | Lichtgestaltung: Doris Schopf | Musik: David González Álvarez, Yurena Domínguez Hernández, Luis Hergón und Lieder von Chavela Vargas und Camarón de la Isla | Choreografie: Team | Regie: Luis Hergón

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