Supergroup Reunion, Stuttgart/Leipzig
Die einen nennen es QUATSCH! »Die machen den Quatsch, weil sie es können!« (LVZ) oder NONSENS! »Sinnfreier Nonsens!« (LKZ), die anderen sitzen verzaubert davor und sagen: Was für eine Freiheit!
Gräfin-Mutter Stefanie Oberhoff, der britische Performer Henry Sargeant alias Mr. Vast und die Leipziger Theaterhasardeure Lehmann & Wenzel machen es Hänsel und Gretel gleich und wagen sich gemeinsam in den tiefen Wald. Kein Weg weit und breit, ab und zu ein Krumen, und in der Mitte wächst das Lebkuchenhaus. Bis das am Ende fertig wird, ist gar nichts sicher: Nicht, was passiert, die Spieler*innen nicht voreinander, das Publikum nicht vor Zahnseide.
Exquisites Puppenspiel, musikalische Ausflüge und eine echte Wahl zwischen Quatsch und Toll. Für Leute mit Nerven.
Leichtes Englisch und Deutsch.
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In der Vorstellung wird aus atmosphärischen Gründen Bühnennebel eingesetzt. Punktuell kommt es auch zu geringer Rauchentwicklung. In seltenen Fällen kann dies zu Atemwegsreizungen führen.

Mr Vast – alias Henry Sargeant – absolvierte eine Ausbildung zum Schauspieler und „Dark Clown“, bevor er als Sänger und Frontmann der legendären Band Wevie Stonder, die von der BBC einst als „die Monty Pythons der elektronischen Musik“ bezeichnet wurde, in die Musikbranche wechselte. Als Fackelträger der großen englischen Exzentriker und der Music-Hall-Varieté-Tradition im Post-Brexit-Zeitalter des 21. Jahrhunderts greift Mr. Vast in seinen seltsamen und wunderbaren Figuren, Kostümen, Masken und Requisiten auch auf das Theater des Absurden, den Archetyp des Narren und internationale Volkstraditionen zurück. Als wandlungsfähige Präsenz und schamanischer Moderator nimmt Vast das Publikum mit auf Reisen in fantastische neue Welten und ruft dabei die tiefsten Sehnsüchte und Ängste aus unserem kollektiven Unbewussten hervor.
"Großer Quatschabend"
Da haben die vier Pfefferkuchenbäcker den Mund ein bisschen zu voll genommen. Denn „schrecklich“ oder gar „kannibalisch“ – so der Untertitel – ist ihr Figurentheater nicht. Ein kleines bisschen Horrorschau vermisst man nach der Ankündigung schon. Viel mehr hat die Produktion nolens volens konstruktiven Charakter, bildet der Bau eines Pfefferkuchenhauses doch den roten Faden im Stück. Hübsche Einfälle versüßen den Umstand, dass dieser gen Ende ganz schön ausfranst.
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Spiel, Musik, Ausstattung: Stefanie Oberhoff, Henry Sargeant, Samira Wenzel, Stefan Wenzel | Stratosphärenflug: Ilan Raphael | Sounddesign: Alan Boorman | Produktionsleitung: Melina Gerstemann | Regie: Łukasz Kos
Derzeit sind keine Veranstaltungen geplant
Info:
Dauer: 100 Minuten
Geeignet für: Für Erwachsene
Eintrittspreise
Erwachsene: Sie zahlen nach Ihren Möglichkeiten: 15,- / 20,- / 10,- / 5,-€
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