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Ensemble Materialtheater

Traumkreuzung

Seltsam, so etwas gibt’s doch nur im Traum, dass man aufwacht, meint man ist in seinem Zimmer im eigenen Bett, aber man ist ganz woanders, nicht mal mehr im eigenen Land, sondern in einer fremden Welt, auf der anderen Seite der Erde…„Wie komme ich hierher und wie wieder weg“, denkt sich die neunjährige Elisabeth, als sie neben einem unbekannten Jungen wach wird und vor dem Haus nicht das Auto ihrer Eltern steht, sondern drei Ziegen grasen. Zum Glück ist Fazil sehr nett und spricht erstaunlicher Weise die gleiche Sprache und auch seine Familie nimmt sie freundlich auf. „Wir wissen zwar nicht, warum du hier bist, aber es muss dafür einen guten Grund geben und solange du hier bist, teilen wir mit dir, was wir haben.“ So lernt Elisabeth Fazils Alltag kennen, geht mit ihm Ziegen hüten, erfährt etwas von seinen Träumen und darüber, dass man in Deckung gehen muss, weil es in diesem Land manchmal Steine vom Himmel regnet. Doch dann ist sie plötzlich wieder bei sich zuhause. Mathetest und Flötenunterricht sind wieder da, Hitze, Trockenheit und Ziegen verschwunden, nur jemand fehlt…Elisabeth versucht sich zurück zu träumen, doch es ist nicht leicht, einen Traum zweimal zu träumen. Es sei denn, jemand anders träumt ihn…

Nach den international sehr erfolgreichen Kinder- und Familienproduktionen “Georg in der Garage” zum Thema Schüchternheit, “Ernesto Hase hat ein Loch in der Tasche” über Armut und Exil und dem Kinderstück „Das Mädchen im Löwenkäfig“ über den Zusammenhalt einer kleinen Gemeinschaft, geht es in „Traumkreuzung“ um die Begegnung und Freundschaft zweier Kinder aus unterschiedlichen Kulturkreisen.

»Dass man bei aller Buntheit, für die das Kinder- und Jugendtheaterfestival seit Jahrzehnten steht, heuer auch sehr ernste Themen angeht und diese ungemein klug und keinesfalls niederdrückend aufzuzeigen versteht, verdeutlichte am Vormittag das ebenfalls in Deutschland beheimatete Ensemble „Materialtheater“ mit „Traumkreuzung“. Damit ist der denkbar beste Auftakt einer Reihe gelungen, in deren Rahmen nicht nur eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit Texten und Theaterästhetik stattfindet, sondern auch mit brisanten Inhalten. Allein mit Gesten, Farbsymbolik und äußerst reduzierten Handpuppen führt das erwähnte „Materialtheater“ um die Welt. Während die kleine Elisabeth in ihrer Stadtwohnung irgendwo in Mitteleuropa aufgeregt einem Mathematiktest entgegensieht, bangt der kleine Fazyl in einer kargen Gegend, in der eine Familie gerade einmal ein paar Ziegen hat, das fremde Kind aber äußerst herzlich aufnimmt, an sich um das nackte Überleben, spuckt doch ein Ungeheuer namens Krieg Steine vom Himmel. Dass im Leben Mitgefühl, Flexibilität im Denken und auch Fantasie gefragt sind, hat das kleinere Publikum hier intuitiv erfahren können.« (Vorarlberger Zeitung)

»Zwischen mobilen Bühnenelementen, die wie von Zauberhand an feinsten Fäden versetzt werden, erleben die Zuschauer Kontraste: Hier Mitteleuropa, da Orient. Musiker Daniel Kartmann wechselt mit den Skalen, gespielt auf Metallofon, Zimbal und Altblockflöte, auch musikalisch die Klimazonen.« (Stuttgarter Nachrichten)

 

"Magie des Spiels"

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Spiel: Sigrun Kilger, Annette Scheibler | Komposition und Live-Musik: Daniel Kartmann | Bühne, Lichtdesign, Technik: Luigi Consalvo | Figurenbau: Ute Kilger | Assistenz: Laura Oppenhäuser | Regie/Dramaturgie: Alberto García Sánchez

Derzeit sind keine Veranstaltungen geplant

Info:

Dauer: 55 Minuten

Geeignet für: Ab 7 Jahren

Tageskasse
Kinder: 6,00€
Kinder ermäßigt: 5,00€
Erwachsene: 7,00€
Erwachsene ermäßigt: 6,00€
Sonderpreise
Kindergarten & Schulen: 4,50€
Bonus Karte / Kollege: 4,00€

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