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Anima – Vom Beseelen der Dinge

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Schuberty Krahl Bauer, Berlin

Kommen Sie, wann Sie möchten. Genießen Sie aus dem Dunkel des Auditoriums oder treten Sie näher. Wechseln Sie die Perspektive. Achten Sie auf Veränderungen. Erleben Sie den Raum als animierten Darsteller, als ein dysfunktionales Holodeck, das sich aus einem technisch-profanen Aufbau in einen immersiven Raum voller Möglichkeiten wandelt.

„Die Verwandlung des Bühnenraums in eine Wesenheit – ein bemerkenswertes Experiment. Bauer, Krahl und Schuberty wagen sich auf von Puppenspielern bisher kaum erkundetes Terrain vor. (…) Sie erkunden, welche Erzählstrategien möglich sind anhand der immer smarter, immer intelligenter werdenden Dinge rings um uns herum. Erlauben sie Narrationen des Beseeltseins? Werden wir in Zukunft statt mit den Figuren von dramatischer und epischer Literatur, von Comic und Poesie mit den Geistern von Maschinen umgeben sein und mit ihnen real zeichenhaft und/oder metaphorisch kommunizieren müssen?“ (Fidena-Portal)

Eine Reflexion über den Drang des Menschen sich Abbilder, Untergebene und Götter zu erschaffen.