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Georg in der Garage

Wenn einer sich was wünscht, aber den anderen nichts davon erzählt.
Nach einer Idee von Sigrun Kilger, Alberto García Sánchez und Robert Voss
  • Georg
  • Georg Garage 2
Ensemble Materialtheater Stuttgart

Der Erpel Georg versteckt ein Geheimnis unter seinem alten Entenfrack. Seit einem Jagdunfall – nicht als Jäger sondern Gejagter – kann er seinen rechten Flügel nicht mehr bewegen. Wie gut, dass er von Ezzas Änderungszauberei gehört hat. Dort kann man sich alles Mögliche umändern beziehungsweise umzaubern lassen: rote Nasen, größere Zähne, längere Haare mit goldenen Locken, denn Ezza löst alle Probleme: Bis eines schönen Tages auch Georg bei ihr vorbeischaut. Aber Georg schämt sich so wegen seines steifen Flügels, dass er einfach nicht mit der Sprache herausrückt. Aber Ezza ist geduldig, und Zuhören hat große Zauberkraft.

»Eine zarte und raffiniert aufgebaute Geschichte über Schüchternheit und Selbstbewusstsein. Sigrun Kilger erzählt hinreißend vom Zusammentreffen und der zarten Annäherung von Georg, einem jungen Erpel, der sich seines lahmen Flügels schämt und Ezza, einer hilfsbereiten Änderungszauberin, die ihren Kunden jeden Wunsch von den Augen abliest.« (IMAGO 08)

»Mit drei Figuren, einem einfachen Karton und einigen fein ausgewählten Accessoires, viel Humor und Zärtlichkeit, lässt uns die Schauspielerin miterleben wie es ist, ausgeschlossen zu sein und wie viel Liebe und Geduld es braucht, eine verletzte Seele aus ihrer Verbogenheit wieder herauszuholen. Ein Stück, das über die Zerbrechlichkeit des Menschen mit einer seltenen Feinheit erzählt.« (Journal l’Alsace, Mulhouse) –

Die Inszenierung gastierte bei diversen Festivals in Deutschland, Österreich und Frankreich und Tunesien.