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IMAGINALE 18: Kasper in Teufels Küche

oder: Das Geheimnis der schlechten Laune. Von Marc Becker
  • Kasper In Teufels Foto Jutta Missbach (1)
  • Kasper In Teufels Foto Jutta Missbach (2)
  • Kasper In Teufels Foto Jutta Missbach (4)
Thalias Kompagnons DE

»Hallo Kasper. Wollen wir schmusen.«
»Wozu sollte das gut sein, Gretel?«
»Na ja. Das machen wir doch immer.«
“Und? Hat es uns weitergebracht?«

Kasper, durch versehentlichen Genuss eines Höllentranks vom Lebensüberdruss befallen, treibt Seppel, Gretel und die Großmutter in eine Sinnkrise, die ihnen schon bald ihre alten Rollen verleidet. Auf der Suche nach Ersatz gerät Kasper im Hexenwald in zweifelhafte Gesellschaft und landet als Hochverräter im königlichen Knast. Ein Pakt mit dem Teufel scheint der letzte Ausweg. Aber ist das Kasper-Theater so noch zu retten?

»Das Lachen bleibt einem im Halse stecken. Besonders, wenn der Kasperl in der flammend roten Hölle in alle Kostüme schlüpfen darf und mit den Menschen spielt, wie er will. Vogt macht das in der Regie von Joachim Torbahn so souverän, so virtuos, sogar mit ausdrucksvoll nackter Hand, dass das Kasperl – schnell zum Welttheater wird: Mit viel Grips und wenig Aufwand, mit einem Vogt in Höchstform. (…) Die großen Themen des Lebens in kleinem Format: Das kann ganz schön bissig sein.« (Bayerische Staatszeitung)

Spiel: Tristan Vogt ::: Regie und Ausstattung: Joachim Torbahn ::: www.thalias-kompagnons.de