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Das unsichtbare Kind

  • Unsichtbares Kind

Manchmal hilft singen. Und manchmal braucht es Mut. Aber was kann man tun, wenn die Stimme sich fürchtet hervorzukommen? Wenn alle Farben ganz blass aussehen und die Schritte immer kleiner werden. Dann ist es gut, wenn man sich eine Weile bei jemandem verstecken kann, jemandem, dessen Stimme weit und warm ist und dessen Hände sich ausbreiten wie ein Sprungtuch. An einem Ort mit einem hellen Dach, der nach Leben duftet.

Fast unmerklich, so leise wie ein Pflanzenkeim wächst, sammelt sich dort wieder Ton um Ton, beginnen Laub und Kieselsteine zu leuchten, und die Zehen streben munter nach vorn. (Und wenn dann ein Drache käme? Der soll sich mal vorsehen!)

Ein Stück über Lebensmut und wie man ihn weckt.