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Doktor Faustus – reorganisiert

Nach dem alten Puppenspiel vom Doktor Faust, Friedrich Wilhelm Murnau und Johann Wolfgang von Goethe
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Puppentheater Magdeburg

Was war es noch mal, was die Welt im Innersten zusammenhält? Die Pest durchschleicht die Welt, Faust verzweifelt an seiner Sisyphusarbeit, die keinen Erfolg hat, und landet so in den Händen des Teufels. Der Pakt wird mit einem Tröpfchen Blut besiegelt und der Parforceritt kann losgehen: Erst durch die kleine, dann durch die große Welt, schließlich in Gretchens Arme. Drei Buffone, Figuren wie aus der Hexenküche, erobern sich des Deutschen liebstes Werk, lassen Goethes Hochkultur-Drama auf die Volkssage und das historische Puppenspiel treffen, den zaudernden Denker auf Kasper. Die Geschichte um den Teufelspakt, um die Entscheidung zwischen Gut und Böse und darum, wie man’s denn nun hält mit der Religion.

„Klassiker-Langweile stellt sich nicht ein in dieser rasanten Umorganisierung, in der Gretchen eine sächselnde Kinderpuppe ist, Faust der Verdammnis anheim fällt und die höllischen Kräfte am Ende den Sieg davontragen.“ Fürther Nachrichten

1958 gegründet, hat sich das Puppentheater Magdeburg heute zu einem der erfolgreichsten Ensemblepuppentheater Deutschlands entwickelt. Mehr als 50.000 Gäste werden auf den Bühnen des Hauses mit insgesamt über 200 Plätzen begrüßt. Internationale Gastspielreisen tragen die Magdeburger Inszenierungen in die ganze Welt. Zusammenarbeiten mit den Figurentheater-Studiengängen in Berlin und Stuttgart, mit internationalen Künstlern sowie eine kontinuierliche Weiterentwicklung des eigenen künstlerischen Ausdrucks machen das Theater zu einem lebendigen Ort zeitgenössischer Puppenspielkunst.