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Ich freue mich

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„Das schönste Leben, dass du haben kannst, ist deinLeben, so werfe ich alle Last von mir und freue mich.“ Wie wird es sein, wenn man dort ankommt, im Jenseits? Muss man sich fürchten? Gewohnt unerschrocken führt Bochdansky die Zuschauer ins Unbekannte, begleitet und geleitet von Johann Sebastian Bachs Arie „Ich freue mich auf meinen Tod“ aus der Kantate „Ich habe genug“. Umspielt von volkstheaterhaften Possen und rätselhaften Bildern dürfen wir uns ihm anvertrauen, ihm und seinen Puppen, denn, so Bochdansky, „was wiegt das Herz einer Puppe? Es ist ein leichtes, denn leichten Herzens geht sie ihrer Wege, auch die vor denen wir uns scheuen.“

Bochdansky „öffnet den Blick in Welten , die bislang ungeahnt waren. Er kreiert einen Kosmos, wenn er sich aus Kostümbergen schält und neue Wesen erschafft, unförmig, gestaltlos, amorph, bedrohlich und unberechenbar, verletz­ lich und vereinsamt, die sich wie Rät­ sel dem Verstand entziehen, in Todes­ sehnsucht zur Bach-Arie ganz mensch­ lich mit dem Jenseits kokettieren.“ (Theater heute)

Der Wiener Figurenspieler, Regisseur, Ausstatter und Dozent Christoph Bochdansky, studierte am Salzburger Mozarteum und am Bochumer Figurentheaterkolleg Bühnenbild und Figurenspiel. Als Festivalgast in etlichen Ländern Europas, Taiwans, den USA und Israels ist Bochdansky längst eine unverwechselbare Größe dieser Theatersparte geworden.