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Ich höre rot

„Der Schatten einer Frau bewegt sich an der Wand. Auf und ab, vorwärts und rückwärts. Doch sie selbst verharrt im Raum, reglos. Scheinwerfer, an Laufbändern befestigt, tasten ihren Körper ab und lassen seine Silhouette an der Wand entlang gleiten. ‚Die Wirklichkeit’, sagt die Frau, ‚ist primär die Weit, wie sie dem Einzelnen im Augenblick erscheint.’ Doch den Erscheinungen ist, so erfahren wir, kaum zu trauen (…) Eine ästhetisch konsequent inszenierte Exkursion ins Reich der Wahrnehmung.“ (StN) „Aus dem unmittelbaren sinnlichen Erleben einfachster Vorgänge entsteht eine Auseinandersetzung um grundsätzliche Fragen der Erfahrung von Welt und Ich. Was etwas spröde und sperrig beginnt, wird so im Verlauf der gut fünfzigminütigen Vorstellung zum kleinen sinnlichen Philosophie-Exkurs.“ (StZ)