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Kafkas Schloss

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Es ist nicht notwendig, dass du aus dem Haus gehst. Bleib bei deinem Tisch und horche. Horche nicht einmal, warte nur. Warte nicht einmal, sei völlig still und allein. Anbieten wird sich dir die Welt zur Entlarvung… (Franz Kafka)
Was ist das „Schloss“? Ein Behördenlabyrinth? Ein selbstgeschaffener Alptraum? Eine metaphysische Instanz? Auf der Suche nach Unterkunft, Arbeit und menschlicher Anerkennung verstrickt sich der vermeintliche Landvermesser K. in einen verbissenen Kampf mit der alles beherrschenden Schlossverwaltung. Doch der bürokratische Apparat sucht sich des rebellischen Eindringlings mit lächelndem Gleichmut zu erwehren.

Thalias Kompagnons interpretieren Kafkas Romanfragment mit kleinen Holzfiguren als boshaftes „Mensch-ärgere-dich“-Spiel voll Intrigen, Machtkämpfen und Beziehungsfallen.

Konsequent durchmisst die Inszenierung all die tragischen Facetten von K.’s sinnlosem Existenz- und Selbstbehauptungskampf und ist dabei doch umwerfend komisch. (…) Thalias Kompagnons entdecken in Kafka den existenziellen Clown, einen Vorläufer Samuel Becketts, dessen Protagonisten zu bezeugen scheinen: „Nichts ist komischer als das Unglück.““ double-Magazin für Figurentheater

„Kafkas Entwurf verliert in dieser Verkleinerung nichts von seiner bestürzenden, grade im Gelächter höllischen Dämonie. (…) Großer Beifall für einen großen Abend.“ Abendzeitung

„Ein virtuoses, zumt Teil urkomisches Rollenspiel mit tieferer Bedeutung.“ Nürnberger Nachrichten

„Witzig, tiefsinnig, absolut sehenswert.“ Nürnberger Zeitung