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Lärm

Schlacht der Ideen mit Tanz, Musik und Puppenspiel
Nach einer Geschichte von Alberto García Sánchez
  • Laerm4
  • Laerm3 Antje Toepfer
  • Laerm1600 Antje Töpfer
  • Laerm1600 2
Ensemble Materialtheater & Théâtre Octobre Brüssel

Hurra! Lass uns doch nicht alles so kompliziert machen. Wir erzählen euch eine Geschichte, die ihr gut kennt, weil ihr mitten drin steckt. Puppen gibt es, wir singen, tanzen, lieben und misstrauen uns und tun alles, damit ihr euch amüsiert: Hier glitzert eine schöne Oberfläche, da glänzt Hoffnung in naiven Augen und das Ganze ist auch noch politisch! Es wird mitreißend musiziert, kaltschnäuzig philosophiert, fast kastriert, vor allem aber: gespielt, gespielt, gespielt… Denn das machen die Buffos, sogar ohne rote Nasen und selbst, wenn es ernst ist.

„Diese „groteske Theaterreflexion bereitet großes Seh- und Hörvergnügen- vor allem weil die sechs Darsteller und drei Musiker das von Autor Sánchez inszenierte Spektakel der Clownerien ebenso lustvoll wie gekonnt zelebrieren.” (Stuttgarter Nachrichten)

Das Stück Lärm (Le bruit) wurde 2008 von Alberto García Sánchez geschrieben und ist eine theatralische Reflexion über die politische Vergangenheit und Gegenwart Europas. Das ideologische Ringen um die Vorherrschaft von Kapitalismus oder Kommunismus, das den kalten Krieg geprägt hat, hat er in eine bissige Familientragödie übertragen – gespielt von Narrenfiguren, von Buffons. Lärm ist eine Parabel über den Kampf zweier Gesellschaftssysteme, Kapitalismus versus Kommunismus.