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Von radikalen Verrätern

Im Stuttgarter Theater Fitz ist George Orwells Parabel „Farm der Tiere“ als Figurentheater-Musical zu erleben. Das gelingt spektakulär und sehr sinnlich!

erschienen am 24.20.2024 bei StZN

Betrifft: Farm der Tiere

Ganz harmlos geht es im Theater Fitz los mit einem schön eingängigen englischen Song der traditionellen Art. Aber so gemütlich bleibt es ganz und gar nicht, im Gegenteil. In den drei Stunden eines furiosen Abends sind diverse sperrige und verstörende musikalische Klänge zu hören. Kann George Orwells berühmte Parabel „Farm der Tiere“ von 1945 als Musical funktionieren, und das auch noch im Figurentheater?

Auch die Guten wollen Geld, Geld, Geld

Sigrun Kilger und Annette Scheibler sind die originellsten Figurenspielerinnen Stuttgarts. Aber was taugt ihr neues Märchen für Erwachsene im Theater Fitz?

erschienen am 11.10.2025 bei

Betrifft: Der goldene Taler

Es ist ein bitterböses Märchen, das die Figurenspielerinnen Sigrun Kilger und Annette Scheibler in ihrem neuen Stück „Der goldene Taler“ erzählen. Ursprünglich stammt es von Hans Fallada und wurde erst vor ein paar Jahren wieder verfilmt. Die Variante im Fitz ist dagegen nicht kindertauglich, auch wenn hier aufs Schönste mit der Dingwelt gespielt wird

In der Ferne … Von Wünschen und ihrer Erfüllung

Das Figurentheaterensemble Meinhardt & Krauss feierte jüngst im Figurentheaterzentrum in Stuttgart die Premiere seines neuen Kinderstücks „Herr Eichhorn und die Ferne“.

erschienen am 14.10.2025 bei seemoz

Betrifft: Herr Eichhorn und die Ferne

Mit viel Lust am slapstickhaften Spiel entfalten die Figurenspielerin Tanja Höhne und der Figurenspieler Luis Hergón unter der Regie und mit den Puppen von Iris Meinhardt Geschichten aus den souverän gezeichneten, mit viel Freiraum in Strich und Flächenfüllung angelegten Buntstiftbildern von Sebastian Meschenmoser.

„Farm der Tiere" als große Oper: Leipziger Westflügel zeigt Orwells Fabel als Grusical

erschienen am 07.09.2025 bei LVZ

Betrifft: Farm der Tiere

Es ist die aufwendigste Inszenierung in der Geschichte des Westflügels: Als Koproduktion mit dem FITZ Stuttgart und T-Werk-Potsdam feierte am Samstag „Farm der Tiere" nach George Orwell Premiere.

Schnörkellos mit Wow-Effekt

Lukas Schneider Figurentheater zeigt im FITZ „Das Märchen von Maus, dem verwunschenen Königskind“

erschienen am 03.07.2025 bei Fidena Portal

Betrifft: Das Märchen von Maus, dem verwunschenen Königskind

Die wohltuend-schnörkellose Inszenierung von Hannes Kapsch zeichnet sich durch eine straffe Handlung aus und ist dabei doch voller Poesie und magischer Momente. Seine präzise Regie sorgt dafür, dass die Märchenfiguren auch im Fantastischen authentisch bleiben.

Tolles Theater

Anniek Vetter, Adeline Rüss, FITZ Stuttgart: "Konzert der stillen Dinge"

erschienen am 01.12.2024 bei Fidena Portal

Betrifft: Konzert der stillen Dinge

Es braucht ganz wenig für dieses tolle Theater, das Bilderwelten im Kopf erzeugt und das Herz öffnet, ebenso wie die Augen, um wahrzunehmen, wie die scheinbaren Nebensächlichkeiten kreativ in den Fokus gerückt werden. Immer wieder gibt es Musik, eine Melodie entwickelt sich durch das Schütteln von Glasmurmeln in unterschiedlichen Gläsern, eine Fahrradklingel, eine Kinderspieldose und ein Glöckchen vervollständigen das Zwei-Frau-Orchester.

Faszinierende Erneuerung eines Theaterklassikers

Faszinierende Erneuerung eines Theaterklassikers

erschienen am 15.03.2025 bei Neue Ulmer Zeitung

Betrifft: woyzeck creature

Genial: Iris Keller gibt Georg Büchners Woyzeck eine dynamische Erneuerung und schafft eine Inszenierung, die auch Schüler für gefürchteten Lektürestoff begeistern kann.

Einladung zu einem nassen Abenteuer

Figurentheater in Stuttgart zeigt „Zwei im Fluss“

erschienen am 13.10.2019 bei StZ

Betrifft: Zwei im Fluss

Der Frosch fühlt sich wohl, die Pflanze gedeiht. Allen anderen bereiten Antje Töpfer und Roderick Vanderstraeten in ihrem neuen Figurenstück für Kinder ab vier Jahren nicht nur poetische Momente.

Das Tier Mensch

puls_de_kern: woyzeck creature

erschienen am 11.10.2024 bei die-deutsche-buehne.de

Betrifft: woyzeck creature

Gemeinsam mit der Gruppe „puls_de_kern“ inszeniert Iris Keller „woyzeck creature“ am FITZ in Stuttgart. Frei nach Büchners „Woyzeck“ hinterfragt das Stück das animalische Wesen des Menschen.

Kind, ja oder nein?

erschienen am 13.1.2024 bei Fidena Portal

Betrifft: The Pineapple Commitment

Sarah Wissner und Jonas Arndt fragen sich, was in unserer Welt für und was gegen Kinder spricht. Ihre Objekttheater-Performance erweist sich als ebenso nachdenkliches wie verspieltes Gedankenkarussell.

Das Leid der Welt ausbalancieren

Die Performance »Ken« von Smadra Goshen gastierte im Freeiburger E-Werk

erschienen am 01.10.2024 bei Kultur Joker Freiburg

Betrifft: Ken | כן

Eine Frau in Rot, die Hand zur Faust gehoben, den Mund weit geöffnet. Schreit sie? Oder ruft sie jemanden? Sie winkelt das Bein, streckt den Arm aus. Jede Bewegung ist geführt, aber auch eckig und krampfhaft. Man ahnt, wie viel Kraft es kostet, einfach so auf der Stelle auszuharren. Alle Gliedmaßen achtsam auszutarieren, als wolle man das Leid der Welt ein bisschen besser ausbalancieren. Wenn so etwas nur möglich wäre. Wenn wir uns alle ein bisschen mehr Mühe geben, uns alle ein wenig mehr anstrengen würden.

«Mit dem Körper gehe ich um wie mit einem Objekt.»

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erschienen am 01.07.2024 bei Tanz

Betrifft: Ken | כן

«Ja», «ken» auf Hebräisch, sagt jemand, der auch «Nein» sagen könnte. Wenn Smadar Goshen in ihrem Solo «Ken» die Bühne betritt, steht ihr Mund offen, stumm. Die rechte Faust ragt in die Luft, «Aaaaa». Kein Schrei, eher die Soloversion eines Chores.

Charme-Faktor hoch zehn!

erschienen am 29.04.2024 bei Fidena Portal

Betrifft: Leicht schräg

Das TANGRAM Kollektiv stellt die Gesetze der Schwerkraft auf den Kopf. Wichtigste Utensilien: eine rote und eine blaue Tasse sowie winzige Stabpuppen.

Berührende Reise in die Vergangenheit

Das geht unter die Haut: Eva Baumanns Tanztheaterstück „Nadezhda“ ist im FITZ uraufgeführt worden.

erschienen am 21.04.2024 bei StZN

Betrifft: Nadezhda

Leicht, elegant, fast unmerklich schwanken ihre Körper. Wie Gräser im Wind. Wie Schilfgras in den Wogen. Stehen die beiden Frauen doch zwischen den Seilen, die an Schiff und Segel erinnern. Aus den Boxen schwappt das Meer und kreischen Vögel.

„Ken“ konfrontiert mit israelischer Realität

erschienen am 25.01.2024 bei STZN Online

Betrifft: Ken | כן

Instabilität, Chaos, Unsicherheit: In ihrem neuen Solo „Ken“ wollte die israelische Tänzerin Smadar Goshen Sorgen von gestern verhandeln. Dann kam der 7. Oktober.

Wenn etwas in die Brüche geht

erschienen am 28.10.2022 bei StZN Online

Betrifft: Zerbrich mein nicht

Was bedeutet Zerbrechlichkeit in der modernen Leistungsgesellschaft? Der Choreograf Johannes Blattner sucht in der Performance „Zerbrich mein nicht“ mit Breakdance, Musik und Sprache nach einer Antwort. Das Stück hat jetzt im Stuttgarter Fitz Premiere gefeiert.

Wie verarbeitet der Körper Chaos?

erschienen am 03.12.2023 bei IN Kultur

Betrifft: Ken | כן

In ihrer Solo-Performance Ken | כן beschäftigt sich die israelische Tänzerin und Choreografin Smadar Goshen mit Chaos, Verlust und damit, wie Menschen ihr Leben nach traumatischen Erfahrungen wiederaufbauen. Vom Krieg in Israel ist sie persönlich betroffen - auch ihr neues Stück wird davon beeinflusst.

Lang anhaltender Applaus

erschienen am 1.12.2023 bei Fidena Portal

Betrifft: Replik A ...der erste Versuch...

Die Bühne des FITZ in Stuttgart ist durch einen halbtransparenten Projektionsschirm in zwei Teile geteilt: vorn sitzt ein lebensgroßer Androide, bewegt durch über 60 Servomotoren, bezogen mit einer Mechanik und Steuerungselektronik verdeckenden Silikonhaut. Hinten sitzt sein Vor- und Ebenbild: der Tänzer Ludger Lamers.

Großer Quatschabend

Lehmann und Wenzel, Stefanie Oberhoff und Henry Sargeant backen sich im Westflügel Leipzig einen großen Quatschabend zusammen.

erschienen am 24.11.2023 bei FIDENA Portal

Betrifft: Ginger Bread House

Da haben die vier Pfefferkuchenbäcker den Mund ein bisschen zu voll genommen. Denn „schrecklich“ oder gar „kannibalisch“ – so der Untertitel – ist ihr Figurentheater nicht. Ein kleines bisschen Horrorschau vermisst man nach der Ankündigung schon. Viel mehr hat die Produktion nolens volens konstruktiven Charakter, bildet der Bau eines Pfefferkuchenhauses doch den roten Faden im Stück. Hübsche Einfälle versüßen den Umstand, dass dieser gen Ende ganz schön ausfranst.

Was ein Tisch alles zu sagen hat

Wetten, es hat noch nie jemand über das Thema nachgedacht? Das Figurentheater „Ich liebe Tisch“ bietet köstliche Erkenntnisse über einen alltäglichen Gegenstand.

erschienen am 15.10.2023 bei StZN

Betrifft: Ich liebe Tisch

Was ist zwar nicht quadratisch, aber sympathisch pragmatisch und fantastisch praktisch? Genau: der Tisch. Nicht nur in der Sprache ist er höchst präsent, sondern hat sich auch selbstverständlich ins Leben der Menschen geschlichen.

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