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Sie heißt Lola

erschienen am 11.04.2017 in STZN
von Michael Setzer

Sie heißt Lola

Samuel Hof von der Künstlergruppe O-Team erklärt, warum in dem Stück „Singularity“ ein Sexroboter auftaucht.

Herr Hof, worum geht es in dem Stück „Singularity“, das beim Newz-Figurenfestival gezeigt wird?

„Singularity“ beschreibt den Zeitpunkt, in dem Maschinen den Menschen nicht mehr brauchen, weil sie in der Lage sind, eigenständig zu existieren.

Beinhaltet die Entwicklung von künstlicher Intelligenz den Wunsch nach etwas, das ausschließlich so funktioniert, wie der Mensch es will?

Zum einen sollen Roboter in der Wirtschaft natürlich Arbeit übernehmen, schnell und billig. Doch es gibt auch die utopische beziehungsweise dystopische Zielsetzung: den Menschen zu überflügeln.

An welcher Stelle setzen Sie und das O-Team an?

Uns interessiert nicht so sehr, wie Roboter sich entwickeln werden. Uns geht es vielmehr darum, was künstliche Intelligenz mit dem Menschen macht. Und ich befürchte, dass die Kommunikation zwischen beiden sehr schwierig wird.

Wieso bearbeiten Sie das Thema eigentlich am Beispiel des humanoiden Bums-Roboters Lola?

Sex, Partnerschaft, aber besonders Zuneigung dringen sehr weit in das vor, was man gemeinhin als menschlich bezeichnet.